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Belastungsstopp in Köflach

Kerstin Sterf ist bei Gemeinderatswahl KPÖ-Kandidatin

Die Menschen in Köflach dürfen nicht noch mehr für die Geldverschwendung der Politik zahlen. Ein Belastungsstopp wie in Graz ist notwendig. Das fordert Kerstin Sterf (38).

Kerstin Sterf tritt für die KPÖ bei der Gemeinderatswahl an. „Ich will das zur Sprache bringen, was die Politiker immer vergessen“.

 

Eine falsche Finanzpolitik hat die Schulden in Köflach erhöht. Die Folgen davon waren zuerst Belastungen der Bevölkerung und schließlich Streitereien in der SPÖ. Zahlen müssen die Menschen, die nicht zur Oberschicht gehören. Es gibt ohnehin schon Belastungen durch Bund und Land. Für immer mehr Menschen geht es sich aber hinten und vorne nicht mehr aus.

 

„Die Politik könnte etwas dagegen tun. In Graz hat die KPÖ durchgesetzt, dass in den nächsten zwei Jahren die Kanal- und Müllgebühren nicht erhöht werden. Die Jahreskarte für die Öffis ist auf 228 Euro verbilligt worden. Bei uns kostet sie 399 Euro. Die Mieten in den Gemeindewohnungen werden nicht angehoben. In den kommenden Jahren baut die Gemeinde selbst neue günstige Wohnungen“, betont Sterf.

 

Mietpreise sollten in einem vernünftigen Verhältnis zum Einkommen der Leute stehen. Im Bezirk gibt es kaum Jobs und viele müssen pendeln. Da wäre es natürlich sehr schön, wenn die Jahreskarte auch für die Köflacher verbilligt werden würde.

 

Kerstin Sterf: „Ich trete für einen Belastungsstopp ein und werde im Gemeinderat das zur Sprache bringen, was viele Leute denken, was sie sich aber nicht laut zu sagen trauen.“

"Gemeinsam mit den Leuten etwas ändern"

Bei der Gemeinderatswahl trete ich für die KPÖ an. Das ist für mich nicht nur ein Schritt, sondern ein gewaltiger Sprung und das noch dazu „ins kalte Wasser“. Ich habe zu den Leuten gehört, die zwar schon einen Zorn auf das ganze System haben, die aber sagen: Die Oberen machen sowieso was sie wollen, wir können eh nichts ändern, es wird sowieso nichts besser.

Dann ist die Sache mit dem Pflegeregress gekommen. Ich habe selbst miterlebt, dass die KPÖ einem wirklich konkret hilft und dass sie gemeinsam mit den Leuten etwas erreichen kann. Die Landesregierung hat den Regress wieder abschaffen müssen. Die KPÖ spiegelt mein menschliches und zugleich logisches Denken wieder und darum war es für mich klar, diese Chance, vielleicht ein bisschen was zu verbessern zu nutzen und bei der Wahl zu kandidieren.

Seien wir ehrlich: Für viele von uns geht es sich hinten und vorne nicht mehr aus. Wer eine unsichere Arbeitsstelle hat, wer arbeitslos ist oder eine kleine Pension bezieht, der wünscht sich oft nach der dritten Woche im Monat, dass die vierte Woche weggezaubert wird, weil das Geld nicht mehr reicht.

Die Leute, die Macht und Geld haben setzen darauf, dass man so mit dem überleben beschäftigt ist und den Kopf so voll hat, dass man von ihren Machenschaften abgelenkt ist und auch glaubt, nichts dagegen machen zu können.

Es geht aber darum, den Leuten Mut zu machen und einen anderen Weg aufzuzeigen. Es geht darum, dass „geben“ MEHR ist als „nehmen“, es geht um helfen statt reden. Die KPÖ macht das. Deshalb trete ich an und ersuche um Ihre Stimme bei der Gemeinderatswahl.

Ihre Kerstin Sterf

28. Februar 2015