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"Arbeiten bis zum Umfallen"

Neuer Beschluss zeigt EU neuerlich als Motor für Sozialabbau

Die EU-Minister haben in der Nacht auf Dienstag neue Arbeitszeitregeln beschlossen, die in den Mitgliedsländern „Arbeiten bis zum Umfallen“ als Normalarbeitszeit möglich machen. Nach Auffassung des steirischen KPÖ-Vorsitzenden Franz Stephan Parteder ist das ein weiterer Beweis dafür, dass die EU als Brandbeschleuniger für den Sozialabbau agiert.
Der KPÖ-Politiker: „Wenn schon die zuständigen Minister aus Spanien, Belgien, Griechenland, Ungarn und Zypern die Vorschläge zur Erhöhung der Arbeitszeit scharf kritisieren, dann weiß man, dass Feuer am Dach ist“.

Die steirische KPÖ erinnert daran, dass eigentlich eine generelle Arbeitszeitverkürzung und die 35-Stundenwoche auf der Tagesordnung stehen sollten. Diese Forderungen können nur gegen die EU durchgesetzt werden.

Stellungnahme des GLB (Gewerkschaftlicher Linksblock)

EU-Arbeitszeitrichtlinie als weiterer sozialer Tiefschlag

10. Juni 2008