1. Mai in Graz: "Kapitalismus ist entzaubert"
KPÖ-Kundgebung, Aufmarsch und Maifest bei bestem Wetter

Ganz im Zeichen des Kampfes gegen die Folgen der kapitalistischen Krise und der Forderung nach einer Reichensteuer stand die 1.-Mai-Demonstration von KPÖ, GLB und KJÖ in Graz. Mehr als 500 TeilnehmerInnen zeigten, dass die steirische KPÖ eine Kraft ist, mit der jetzt und in der Zukunft zu rechnen ist.
Landtagsabgeordnete Claudia Klimt-Weithaler betonte als Hauptrednerin,
dass der Kapitalismus in der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise
entzaubert worden sei. Jetzt dürfe man aber nicht die Hände in den Schoß
legen, sondern müsse gemeinsam mit den arbeitenden Menschen gegen
Lohnkürzungen, Arbeitslosigkeit und Abbau des Sozialsystems eintreten:
„In Zeiten wie diesen ist der 1. Mai wieder ein Kampftag geworden“.
AK-Rat Peter Scherz sagte, dass sich die Arbeiter nicht dafür bedanken
dürfen, dass es Arbeit gibt. Sie haben schließlich alle Werte
selbst geschaffen: „Der Reichtum der Unternehmer ist nur da, weil es uns
Arbeiter gibt.“
Philipp Funovits wandte sich gegen die Privatisierung der
Daseinsvorsorge und des öffentlichen Eigentums. Robert Krotzer (KJÖ)
rief die Jugendlichen zum gemeinsamen Kampf für eine sozialistische
Gesellschaft auf.
Die Demonstration stand unter dem Motto: „Unser Leben ist mehr wert als
Eure Profite“. Auf der Demo und dem anschließenden Maifest im Volkshaus
wurden zahlreiche Unterschriften für die Initiative Millionärssteuer
gesammelt.
Fotostrecke: 1. Mai 2009 in Graz
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Veröffentlicht: 16. September 2014