Weltspartag: KPÖ verteilt 0-Euro-Scheine

„Wer kann sich das Sparen noch leisten?“

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Österreich ist das viertreichste Land der EU mit einem Pro-Kopf-Vermögen von 172.392 Euro. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus, denn der Reichtum ist auf wenige Superreiche konzentriert. „Tatsächlich kann sich das Sparen kaum noch jemand leisten“, sagt Claudia Klimt-Weithaler, KPÖ-Obfrau im steiermärkischen Landtag. Das Wohnen und der tägliche Einkauf werden immer teurer. Die Löhne stagnieren und die Pensionen sinken. 
„Die Regierung rettet die Banken und den Euro. Allein die Hypo-Rettung kostet bisher jede Österreicherin und jeden Österreicher 2.235 Euro. Das Geld holt sie sich durch Kürzungen bei Bildung, Sozialem, Gesundheit und Pflege“, kritisiert Klimt-Weithaler.

Um auf die ungerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums aufmerksam zu machen, verteilte die KPÖ in Voitsberg, in Köflach, in Bruck an der Mur und heute in der Grazer Herrengasse 0-Euro-Scheine. Dabei wäre „das Geld dafür, dass alle in Österreich gut leben können, vorhanden“, heißt es auf den KPÖ-Flugzetteln. „Es ist nur in den falschen Händen“.

Euro-Exit-Konferenz

Im Zuge der Aktion wies die KPÖ auch auf die Konferenz des überparteilichen Personenkomitees EuroExit hin, die Samstagnachmittag im Grazer Volkshaus stattfindet. Zu Gast sind unter anderem Inge Höger (Fraktion DIE LINKE im Bundestag) und Nikos Galanis (Volkseinheit, Griechenland). 
Nähere Infos unter: http://www.euroexit.org/index.php/2015/10/28/sozialstaat-statt-euro-diktat/ 
 

9. November 2015