Von Autos zu Waffen – KPÖ gegen Wirtschaft, die von Krieg profitiert!

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"Was als wirtschaftliche Chance verkauft wird, ist in Wahrheit eine schleichende Militarisierung unserer Wirtschaft."

Immer mehr steirische Unternehmen, allen voran jene im Mobilitätscluster, entdecken die Rüstungs- und Sicherheitsindustrie als neues Geschäftsfeld – die Landesregierung will dabei aktiv Schützenhilfe leisten. Was im Bericht zur Steirischen Standortpartnerschaft harmlos als „Unterstützung bei der Transformation der Mobilitätswirtschaft" verkleidet wird, meint in Wahrheit die systematische Verzahnung ziviler Unternehmen mit der Rüstungsindustrie. Der Mobilitätscluster ACStyria empfiehlt seinen Mitgliedern bereits die Teilnahme an Rüstungsmessen wie der von Rheinmetall gesponserten „DroneVation & Defence" – nicht etwa, um die österreichische Landesverteidigung zu stärken, sondern vorrangig um Exportchancen für Drohnen, Missiles, Panzertechnologie und sogenannte Dual-Use-Güter zu erschließen. Warum ein neutrales Land wie Österreich aus Krieg und Waffen ein Exportgeschäft machen soll, erschließt sich der KPÖ nicht.

Aus diesem Grund bringt die KPÖ heute im Zuge der Landtagsdebatte zur Standortpartnerschaft einen Entschließungsantrag ein und lehnt die aktive Begleitung dieser Transformation durch die Landesregierung klar ab. „Was als wirtschaftliche Chance verkauft wird, ist in Wahrheit eine schleichende Militarisierung unserer Wirtschaft. Doch die Steiermark soll kein Rüstungsstandort werden – schon gar nicht mit Unterstützung der Landesregierung und auf Kosten unserer Neutralität. Dass der Mobilitätscluster seinen Mitgliedern Rüstungsmessen empfiehlt und die Landesregierung das als Standortpolitik verkauft, ist für die KPÖ nicht hinnehmbar. Wir wollen keine Wirtschaft, die von Krieg profitiert“, betont KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Landesrechnungshof bestaetigt: Blau-schwarzer Kuerzungskurs verfehlt sein Ziel

09-07-26 „Die Ana­ly­se des Lan­des­rech­nungs­hofs macht deut­lich, dass der Kür­zungs­kurs von FPÖ und ÖVP sein Ziel ver­fehlt. Trotz mas­si­ver Ein­schnit­te wächst der Schul­den­berg des Lan­des wei­ter. „Ge­spar­t“ wird al­so auf dem Rü­cken der Stei­rer:in­nen, oh­ne die fi­nan­zi­el­le Si­tua­ti­on des Lan­des nach­hal­tig…

Kultur in der Abwärtsspirale: Blau-Schwarz gefährdet steirische Kulturlandschaft

08-07-26 Erst­mals seit ih­rem Ein­zug in den Land­tag vor 21 Jah­ren hat die KPÖ dem Kul­tur­för­de­rungs­be­richt des Lan­des Stei­er­mark die Zu­stim­mung ver­wei­gert. Aus­schlag­ge­bend da­für ist die kul­tur­po­li­ti­sche Ent­wick­lung un­ter der blau-schwar­zen Lan­des­re­gie­rung, die sich im ak­tu­el­len Be­richt deut­lich wi­der­spie­gelt.

Veröffentlicht: 24. März 2026