KPÖ Murtal half 2025 mit 14.000 Euro über 190 Menschen in Notlagen
Die KPÖ legt einmal im Jahr traditionell am Tag der offenen Konten Rechenschaft über die Verwendung ihrer Polit-Bezüge ab. Denn seit 1998, als Ernest Kaltenegger zum ersten Mal in die Grazer Stadtregierung einzog, behalten sich KPÖ-Mandatar:innen nur einen Teil ihrer Gehälter und helfen mit dem Rest in Not geratenen Menschen – so auch im Murtal.
Bei einer Pressekonferenz haben KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler, Kommunalreferent und Knittelfelder Gemeinderat Josef Meszlenyi sowie Sozialarbeiterin Andrea Prieschl-Höllmüller darüber berichtet, wie viel Geld im abgelaufenen Jahr Menschen im Murtal zugutegekommen sind und für welche dringenden Ausgaben die Mittel benötigt wurden.
„Insgesamt konnten wir 191 Personen im Murtal mit 14.094 Euro unterstützen. Die größte Notwendigkeit bestand auch im vergangenen Jahr bei der Unterstützung für den Lebensbedarf, aber auch bei den Wohn- und Gesundheitskosten“, fasste Meszlenyi zusammen.
Warum die KPÖ bis heute am Modell der Gehaltsobergrenze festhält und was das mit dem Politikverständnis der Kommunist:innen zu tun hat, fasst Klimt-Weithaler so zusammen: „Es mangelt nicht an Parteien, die Politik im Sinne großer Konzerne und Finanzinteressen betreiben. Das ist aber nicht der Zugang der KPÖ. Denn wer sich mit seinem Einkommen weit von der Lebensrealität der Mehrheit entfernt, verliert zwangsläufig den Blick für die wirklichen Probleme der Menschen.“
„Schon vor der Teuerung waren viele Menschen mit ihrem Einkommen bereits am Limit. Mit den stark steigenden Lebensmittelkosten sowie den hohen Mieten und Energiekosten geht sich das oft einfach nicht mehr aus. Die radikalen Kürzungen der Landesregierung verschärfen die Lage umso mehr“, beschreibt Prieschl-Höllmüller die aktuelle Situation.
Die Verwendung der Gelder im Detail:
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Verwendungszweck |
Betrag |
Personen |
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Unterstützung für Lebensbedarf (enthält auch Bekleidung, Lebensmittelgutscheine, Bestattungskosten) |
€ 7.229,00 |
98 |
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Mietzinszahlungen (Verhinderung von Delogierungen), |
€ 1.990,00 |
21 |
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Schule und Kinderbetreuung (Schulveranstaltungen, Computer, Nachhilfe, Ausbildungskosten) |
€ 630,00 |
14 |
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Wohn-Einstiegskosten |
€ 1.120,00 |
9 |
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Strom- und Heizkosten |
€ 750,00 |
12 |
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Gesundheit (Spitals- und Arztrechnungen, |
€ 1.050,00 |
18 |
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ÖV-Tickets, Fahrtkosten |
€ 595,00 |
8 |
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Haushaltsgeräte, Boiler, Möbel |
€ 730,00 |
11 |
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Gesamtausgaben für Unterstützungen |
191 |
Veröffentlicht: 27. Januar 2026