Realitätsferne Pflegepolitik: Landesrat plant weitere Belastungen für Heimbewohner:innen

Pflegeprotest.jpg
"Wer die Finanzierung der Pflege auf dem Rücken älterer und pflegebedürftiger Menschen sichern will, hat den moralischen Kompass endgültig verloren!"

Dass der Pflegebereich vor großen Herausforderungen steht, ist seit Jahren bekannt: Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt kontinuierlich, gleichzeitig fehlen Pflegekräfte, während hohe Belastungen, zunehmender Arbeitsdruck und eine starke Fluktuation die Situation weiter verschärfen. Umso befremdlicher ist die Prioritätensetzung von Gesundheitslandesrat Kornhäusl: „Anstatt endlich nachhaltige Maßnahmen zur Entlastung des Personals und zur langfristigen Absicherung der Pflege vorzulegen, bringt der Landesrat nun ernsthaft ins Spiel, die Pflegeheimbewohner:innen stärker zur Kasse zu bitten, wie in der heutigen Kleinen Zeitung zu lesen ist. Seiner Meinung nach sollen künftig Kostenbeiträge aus dem Urlaubsgeld eingehoben werden. Pflegebedürftige Menschen und ihre Familien müssen schon jetzt einen enormen Teil ihres Einkommens für die Pflegekosten aufbringen – ausgerechnet bei jenen zusätzlich abzukassieren, die auf Unterstützung angewiesen sind, während Vermögende und große Konzerne weiterhin verschont werden, zeigt, wie weit sich die blau-schwarze Politik von der Realität der Steirer:innen entfernt hat. Wer die Finanzierung der Pflege auf dem Rücken älterer und pflegebedürftiger Menschen sichern will, hat den moralischen Kompass endgültig verloren“, kritisiert KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Konsumraum: KPÖ fordert gesetzliche Grundlage

20-10-26 Der ös­t­er­reich­weit zu­neh­men­de Dro­gen­kon­sum stellt auch die Stadt Graz vor ge­sund­heit­li­che, so­zia­le und si­cher­heits­po­li­ti­sche Her­aus­for­de­run­gen. So­zial­ar­bei­te­rin und KPÖ-Ge­mein­de­rä­tin Vik­to­ria Sturm for­dert da­her den Bund auf, die ge­setz­li­che Grund­la­ge für die Ein­rich­tung von Dro­gen­kon­s­um­räu­men zu er­ar­bei­ten. 

KPÖ zum „Zukunftsdepot“: Steuergeschenke für Betuchte statt Bekämpfung der Kinderarmut

19-10-26 Die Bun­des­re­gie­rung hat sich auf das so ge­nann­te „Zu­kunfts­de­po­t“ für Kin­der ge­ei­nigt. „Ver­kauft wird die­ses De­pot als Werk­zeug, das ei­nen Ver­mö­gens­auf­bau brei­ter Be­völ­ke­rungs­schich­ten er­mög­li­chen soll, in Wahr­heit han­delt es sich hier­bei aber letzt­lich wie­der um ei­ne Um­ver­tei­lung von un­ten nach…

Aufsichtsräte verkleinert und neu besetzt

17-10-26 Im Zu­ge der Spar­maß­nah­men wird in Graz die Zahl der Auf­sichts­rät:in­nen wur­de um rund ein Drit­tel von 84 auf 57 re­du­ziert. Mit Ina Berg­mann wird erst­mals ei­ne Frau Vor­sit­zen­de im Auf­sicht­st­rat der Hol­ding Graz. 

Veröffentlicht: 19. Juni 2026