KPÖ kritisiert Millionen-Gage für Vorstand der Stadtwerke Judenburg

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Millionen für den Stadtwerke-Vorstand, Sparpaket für die breite Bevölkerung?

Wie der Landesrechnungshof im Rahmen einer Prüfung von Stadtwerken in Gemeindebesitz feststellte, sind die Personalkosten des dreiköpfigen Vorstandes der Judendorfer Stadtwerke „enorm“. Besonders die Entlohnung eines der Vorstandsmitglieder würde „unverhältnismäßig hoch" ausfallen und liege „deutlich über dem Gehalt des Landeshauptmannes" (knapp 20.000 Euro brutto im Monat).

„Während sich die Gemeinde auf Kosten der Judenburger:innen zu sanieren versucht, zahlen die Stadtwerke exorbitante Vorstandsgehälter. Das kann es nicht sein!“, kritisiert der Judenburger KPÖ-Gemeinderat Rene Windegger. Überschüsse der Stadtwerke fließen an die Gemeinde und werden durch diese fürstlichen Zahlungen geschmälert.

„Öffentliche Unternehmen sollen der Daseinsvorsorge der Bevölkerung dienen und nicht der Bereicherung. Es kann nicht sein, dass ein Vorstandsmitglied mehr verdient als der Landeshauptmann. Hier braucht es eine Beschränkung“, fordert der KPÖ-Landtagsabgeordnete Alexander Melinz. Die Vorstandsgagen entsprechen ungefähr 20 Leuten, die in der Installation arbeiten. Das sei ein massives Ungleichgewicht.

 

Veröffentlicht: 2. September 2026