Klösch: Sportförderung neu aufstellen

KPÖ fordert Vorrang für Jugend und Eigenbauspieler

Auf einer Pressekonferenz stellte Jürgen Klösch die Vorhaben der KPÖ für diesen Herbst vor.

Zentraler Punkt: Die KPÖ wird einen Antrag in den Gemeinderat einbringen, mit dem Ziel, die Sportförderung zukünftig gezielter für Jugendprojekte auszuzahlen. Konkret will die KPÖ erreichen, dass die Gelder, mit denen die Gemeinde die Sportverbände unterstützt, künftig zu 40 Prozent fix in die Jugendarbeit fließen sollen. Außerdem soll es ein Prämienmodell geben, nachdem es zusätzliche Gelder dafür gibt, wenn in den Kampfmannschaften vermehrt "Eigenbauspieler" zum Einsatz kommen. Derzeit ist es gerade bei den goßen Vereinen oft so, dass in den Kampfmannschaften hauptsächlich Legionäre zum Einsatz gelangen, während der Brucker Nachwuchs das Nachsehen hat. Diese Entwicklung will die KPÖ nicht auch noch finanziell fördern, im Gegenteil.

Weiters kündigte Klösch an, gegen die Wahl von Kurt Diepolt als Finanzstadtrat zu stimmen:

"Wir haben in Bruck nun in acht Jahren den sechsten Wechsel bei den Finanzen. Da kann ja nie eine seriöse Arbeit aufkommen wenn sich bei diesem wichtigen Amt, wo ohnehin viel im Argen liegt in Bruck, die SPÖ-Politiker laufend die Klinke in die Hand drücken!" so Klösch.

Auch abseits des Gemeinderates ist die KPÖ in Bruck aktiv: Derzeit verteilen die Aktivistinnen dun Aktivisten regelmäßig Flugblätter gegen den geplanten Ausverkauf bei Stadtwerken und Gemeindewohungen. Tenor: Wer verkauft ist schon verkauft! Jürgen Klösch. "SPÖ und ÖVP haben lange zugeschaut, als Bruck finanziell in die Krise kam. Jetzt stehen Stadtwerke und Gemeindewohungen auf der Abschussliste. Draufzahlen werden dann aber die Bruckerinnen und Brucker, beispielsweise durch höhere Gebühren und teurere Mieten. Das darf nicht sein!"

 

20. September 2018