Bruck: Kindergartenniveau bei Schulcampus

KPÖ fordert ehrlichen Dialog

SPÖ bestraft KPÖ für kritische Haltung

 

 

 

In der Gemeinderatssitzung am 22.12.2020 wurde eine Fristverlängerung bzgl. Des Optionsvertrages beim Leiner-Gebäude für den Bildungscampus um einen weiteren Monat einstimmig beschlossen. Außerdem wurde von Seiten der SPÖ festgehalten, dass es mit allen Parteien diesbezüglich weitere Gespräche geben wird.

Finanzstadtrat Anzenberger führte diesbezüglich mit KPÖ Gemeinderat Jürgen Klösch am 30.12.2020 ein Gespräch. In diesem Gespräch hielt KPÖ Gemeinderat Klösch fest, dass bzgl. der Umsetzung eines Bildungscampus eine Machbarkeitsstudie gemacht werden muss ob sich die Gemeinde solch ein Projekt überhaupt leisten kann (neben ihren anderen Projekten bzw. Baustellen). Außerdem kritisierte er, dass bislang kein pädagogisches Konzept für den Bildungscampus vorgelegt wurde.

Am 15.01.2021 gab es eine Fraktionsbesprechung, bei welcher verschiedene Experten über unterschiedliche Themen bezüglich der Zukunft der Stadtgemeinde mit den Fraktionsvertretern berieten. Die KPÖ wurde zu dieser Fraktionsbesprechung ausdrücklich nicht eingeladen bzw. sogar extra ausgeladen, mit der Begründung, es ginge um den Bildungscampus und da wäre die KPÖ ohnehin dagegen.

Doch am 15.01.2021 wurde nicht nur über den Bildungscampus gesprochen sondern auch über die finanzielle Zukunft der Stadtgemeinde. Offenbar wollte man die KPÖ für ihre kritische Haltung bestrafen und von Informationen abschneiden.

KPÖ Gemeinderat Jürgen Klösch: „Die Vorgangsweise des Bürgermeisters und seiner SPÖ ist eine Farce. Nur weil wir angesichts der finanziellen Lage der Stadt an der Möglichkeit der Finanzierung des Bildungscampus zweifeln, schließt man uns von Gesprächen über die Entwicklung von Bruck an der Mur aus. Das ist Kindergarten-Niveau! Seit vielen Jahren habe ich wiederholt auf die finanziellen Schieflagen der Stadt hingewiesen. Alle Warnungen wurden ignoriert. Nun soll nach dem Verkauf der Stadtwerke-Anteile das nächste Familiensilber verramscht werden, ohne die Probleme der Stadt nachhaltig anzugehen.“

Die KPÖ fordert die SPÖ auf, umgehend wieder in einen Dialog miteinander zu treten. Die KPÖ steht dafür jederzeit zur Verfügung.

 

Kontakt: KPÖ-Gemeinderat Jürgen Klösch

0664/7934386

19. Januar 2021