Kapitalerhöhung bei Energie Steiermark: Teilprivatisierung durch die Hintertür?

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Wenn künftig private Finanzinvestoren 25 Prozent der Energie Steiermark halten, verliert das Land Einfluss auf ein strategisch wichtiges Unternehmen.

Wie heute bekannt wurde, plant die blau-schwarze Landesregierung für die Energie Steiermark eine Kapitalerhöhung. Das Land soll Mehrheitseigentümer bleiben, aber danach nur noch rund 75 Prozent der Anteile halten. Somit bedeutet die Ausgabe neuer Aktien de facto eine Teilprivatisierung des Landesunternehmens. Wenn künftig private Finanzinvestoren 25 Prozent der Energie Steiermark halten, verliert das Land Einfluss auf ein strategisch wichtiges Unternehmen. Kritisch sieht die KPÖ, dass dezidiert ein Käufer aus dem Banken- und Versicherungswesen gesucht wird. „Solche Unternehmen investieren nicht aus Nächstenliebe, sondern erwarten sich hohe Dividenden. Die Energieversorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, daher muss jedenfalls verhindert werden, dass die Haushalte über teure Strompreise die Profite privater Investoren finanzieren“, kritisiert KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz.

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Veröffentlicht: 14. September 2026