Judenburg: KPÖ fordert: Gemeindewohnungen sanieren und erhalten!

Keine Privatisierung der Gemeindewohnungen, Stadt soll ihre Aufgaben für leistbaren Wohnraum wahrnehmen

Die KPÖ hat die Auslagerung der Judenburger Gemeindewohnungen in die JUSI GmbH schon zu Beginn kritisiert und hat als einzige Partei dagegen gestimmt. Die damalige KPÖ-Gemeinderätin Christine Erschbaumer hat schon 2011 die Frage gestellt: „Wer haftet wenn etwas schief geht.“ Und hat vor einer Teil-Privatisierung gewarnt.

Nun ist es soweit die JUSI steht vor der Zahlungsunfähigkeit. Kredite würde sie nur noch bekommen, wenn die Gemeinde dafür haftet. KPÖ-Gemeinderat Peter Karner unterstützt den Vorschlag die Wohnungen ins direkte Gemeindeeigentum zurückzunehmen: „Damit der Gemeinderat wieder das Wort hat und die Stadt ihre Aufgaben erfüllen kann.“

Karner fordert ein Konzept zur Sanierung und Attraktivierung der Gemeindewohnungen. „Das ist auch ohne jede Privatisierung machbar, die Stadt muss ausreichend günstigen Wohnraum zur Verfügung stellen können.“ Die KPÖ erwartet sich eine Garantie das die Wohnungen im Gemeindeeigentum verbleiben.

 

 

Veröffentlicht: 12. Dezember 2019