„Gemeindewohnungen dürfen nicht verscherbelt werden“

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„Rund 530 Wohnungen stehen nun zur Disposition – das ist ein massiver Einschnitt in das leistbare Wohnen in Judenburg."

Unglaubliche Vorgänge in Judenburg: Die SPÖ hat im nicht-öffentlichen Teil der letzten Gemeinderatssitzung einen Grundsatzbeschluss über den Verkauf aller Gemeindewohnungen herbeigeführt. Das Eigentum der Stadt und somit der Judenburgerinnen und Judenburger soll unter größtmöglicher Intransparenz zum Verkauf bereit gemacht werden. Die KPÖ spricht sich klar gegen diesen geplanten Ausverkauf aus!

„Rund 530 Wohnungen stehen nun zur Disposition – das ist ein massiver Einschnitt in das leistbare Wohnen in Judenburg. Gemeindewohnungen sind öffentliches Eigentum und dürfen nicht aus kurzfristigen finanziellen Überlegungen verscherbelt werden. Besonders problematisch ist, dass ein Vorhaben dieser Tragweite im nicht-öffentlichen Teil des Gemeinderats behandelt wird. Entscheidungen mit so weitreichenden Folgen für die Bevölkerung brauchen Transparenz und öffentliche Diskussion. Das ist eine absolute Frechheit und nicht akzeptabel“, kritisiert der Judenburger KPÖ Gemeinderat Rene Windegger.

„Gemeindewohnungen sind keine kurzfristige Budgetreserve, sondern öffentliches Eigentum und ein zentraler Bestandteil leistbaren Wohnens. Wer alle Gemeindewohnungen verkauft, gibt dauerhaft politischen Gestaltungsspielraum aus der Hand und verschärft die Wohnungsfrage in Judenburg weiter. Statt leistbaren Wohnraum zu sichern, soll der Wohnungsbestand wohl an Investoren weitergereicht werden, die mit Wohnen Gewinne erzielen wollen – die Folgen sind absehbar: Steigende Wohnkosten und weitere Belastungen für die Judenburger:innen“, betont KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz.

Veröffentlicht: 30. Juni 2026