KPÖ kritisiert: Neues Gehaltsschema für MTDs langfristig unattraktiv!

national-cancer-institute-Cx0LsYrM_Ns-unsplash.jpg

Claudia Klimt-Weithaler (KPÖ): „Verbesserungen bei den Gehältern braucht es für alle Kolleg:innen bei der KAGes!“

In der heutigen Landtagssitzung wurde mit dem KAGes-Dienst- und Besoldungsrecht eine langersehnte und hart erkämpfte Gehaltserhöhung beschlossen. Was aus der Sicht der Pflegekräfte ein großer Erfolg ist, bedeutet entgegen der Ankündigungen der Landesregierung aber nicht für alle KAGes-Beschäftigte eine Besserstellung. Eine sehr relevante Berufsgruppe fühlt sich diesbezüglich nämlich übergangen: Bei den Medizinisch-Technischen Diensten (MTD) – darunter fallen z. B. Radiologietechnolog:innen, Physiotherapeut:innen und Biomedizinische Analytiker:innen – werden durch das neue Gehaltsschema die steuerfreien Zulagen in das reguläre Entgelt inkludiert. Dadurch werden diese zwar pensionsrelevant, jedoch ergibt sich bereits ab der sechsten Gehaltsstufe unterm Strich ein niedrigeres Gehaltsniveau als im alten Schema.

Eine weitere große Gruppe der KAGes-Beschäftigten wird ebenfalls keine Verbesserung durch dieses Paket erfahren: die große Gruppe der nicht im engeren Sinne medizinisch Tätigen, die in den Bereichen Verwaltung, Reinigung, Wäsche und Technik beschäftigt sind. Diese Gruppen fallen unter das Gehaltsschema S-III und umfassen knapp 30 Prozent aller KAGes-Mitarbeiter:innen. Diese Beschäftigten wurden bei der Neubewertung durch das neue Gehaltsschema komplett ausgespart.

„Uns erreichen zahlreiche Mails und Briefe von Beschäftigten, die sich zurecht geringgeschätzt fühlen. In Zeiten von Fachkräftemangel und Gesundheitskrise ist diese Nicht-Berücksichtigung eines wesentlichen Teils der KAGes-Belegschaft eine inakzeptable Lücke in einer ansonsten recht gelungenen Reform. Wir bringen deswegen einen Antrag mit der Forderung ein, die Gehälter aller KAGes-Bediensteten zu erhöhen, wie es ursprünglich versprochen wurde. Verbesserungen bei den Gehältern haben sich nämlich alle Kolleg:innen bei der KAGes mehr als verdient!“, sagt KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Neuaufstellung Messe Graz: Gemeinderat beschließt finanzielle Absicherung

13-02-26 Der Gra­zer Ge­mein­de­rat hat mehr­heit­lich ei­nen Ei­gen­ka­pi­tal­zu­schuss in Höhe von 5 Mil­lio­nen Eu­ro für die Mes­se Con­gress Graz (MCG) be­sch­los­sen. Da­mit wird ein ent­schei­den­der Schritt ge­setzt, um die Mes­se neu auf­zu­s­tel­len und wirt­schaft­lich nach­hal­tig ab­zu­si­chern.

Finanzausgleich: So ungerecht wird Graz behandelt

13-02-26 Über al­le Par­tei­g­ren­zen hin­weg be­sch­loss der Gra­zer Ge­mein­de­rat, die Bun­des­re­gie­rung auf­zu­for­dern, die his­to­risch ge­wach­se­ne Be­nach­tei­li­gung der stei­ri­schen Städ­te und Ge­mein­den zu be­en­den statt sie fort­zu­sch­rei­ben.

Mehr Kassenstellen für Wien, minimale Zuwächse für die Bundesländer

13-02-26 Wie ges­tern be­kannt wur­de, sol­len laut ÖGK ös­t­er­reich­weit mehr Kas­sen­arzt­s­tel­len ent­ste­hen, die ge­plan­te Ver­tei­lung sorgt je­doch für Schie­fla­gen. Wäh­rend Wi­en 215 zu­sätz­li­che Plan­s­tel­len er­hal­ten soll, ent­fal­len auf al­le üb­ri­gen Bun­des­län­der ge­mein­sam nur 155 – auf die Stei­er­mark ge­ra­de ein­mal 17.…

KPÖ half 81 Personen mit 8.664 Euro in der Weststeiermark

13-02-26 Die KPÖ legt ein­mal im Jahr tra­di­tio­nell am Tag der of­fe­nen Kon­ten Re­chen­schaft über die Ver­wen­dung ih­rer Po­lit-Be­zü­ge ab. Denn seit 1998, als Er­nest Kal­te­neg­ger zum ers­ten Mal in die Gra­zer Stadt­re­gie­rung ein­zog, be­hal­ten sich KPÖ-Man­da­tar:in­nen nur ei­nen Teil ih­rer…

Veröffentlicht: 18. Oktober 2023