Angriff auf die Freizeitpädagogik: KPÖ solidarisiert sich mit den kämpferischen Kolleg:innen

freizeitpädagogik2.jpg
Die große Betriebsversammlung von „Bildung im Mittelpunkt“ in Wien zeigt: Die Freizeitpädagog:innen sind streikbereit!

Die Regierung plant im Zuge der Schulrechts-Novelle das Aus für die Freizeitpädagogik. Freizeitpädagog:innen, die in der schulischen Tagesbetreuung den Freizeitteil gestalten, sollen zu „Assistenzpädagog:innen“ werden. Das würde Gehaltskürzungen von bis zu einem Fünftel, eine Verschlechterung der Ausbildung, eine unklare arbeitsrechtliche Situation und unsinnige neue Einstiegshürden durch Matura als Voraussetzung bedeuten. Die GPA warnt vor „massiven Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und der Ausbildung der Beschäftigten sowie der Betreuungssituation für Zehntausende SchülerInnen“.

Gegen diesen Angriff regt sich breiter Widerstand. In Wien fand bereits eine Betriebsversammlung von „Bildung im Mittelpunkt“ statt, an der sich unglaubliche 1.100 Beschäftigte beteiligt haben, die weitreichende Beschlüsse zu Arbeitskampfmaßnahmen gefasst haben. Auch in Kärnten und der Steiermark sind Proteste geplant.

„Wir stehen solidarisch auf der Seite der Kolleg:innen in der Freizeitpädagogik und fordern die Bundesregierung auf, von diesem Angriff Abstand zu nehmen. Eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, der Entlohnung und der Ausbildung der Beschäftigten sowie der Betreuungssituation der Kinder ist indiskutabel und unverantwortlich. Die geplanten österreichweiten Proteste am 15. Juni sind ein wichtiges Zeichen des Protests und des Widerstands, das wir selbstverständlich unterstützen“, so KPÖ-LAbg. Werner Murgg.

 

KPÖ zum Verbotsgesetz gegen den politischen Islam

29-09-26 Re­li­giö­ser Fa­na­tis­mus, is­la­mis­ti­sche Um­trie­be und Hass­p­re­di­ger, die ge­zielt Ju­gend­li­che über So­cial Me­dia ra­di­ka­li­sie­ren wol­len, sind klar ab­zu­leh­nen und müs­sen kon­se­qu­ent be­kämpft wer­den. Ge­ra­de des­halb braucht es ei­ne ernst­haf­te St­ra­te­gie, um die­sem Pro­b­lem ent­ge­gen­zu­t­re­ten und kon­k­re­te Maß­nah­men zu set­zen.

Zukunft des Heizkostenzuschusses ungewiss? Amesbauer poltert, aber bleibt Antworten schuldig

29-09-26 Be­son­ders in Zei­ten stei­gen­der Le­ben­s­er­hal­tungs­kos­ten leis­tet der Heiz­kos­ten­zu­schuss ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zur Ab­fe­de­rung fi­nan­zi­el­ler Be­las­tun­gen. Für die Heiz­sai­son 2026/27 wird der Zu­schuss zwar wie­der aus­be­zahlt, gleich­zei­tig ge­hen aber Ge­rüch­te um, nach de­nen der Heiz­kos­ten­zu­schuss im kom­men­den Jahr den Kür­zun­gen der…

Entlastung der Gemeindefinanzen: Gemeinderat fordert Anhebung der Grundsteuer

25-09-26 KPÖ und Grü­ne ha­ben im Ge­mein­de­rat ei­nen An­tra­g zur An­he­bung des He­be­sat­zes der Grund­steu­er B, die seit 1973 nicht mehr an­ge­passt wur­de, ein­ge­bracht. Das Be­wer­tungs­sys­tem ist veral­tet und spie­gelt längst nicht mehr den tat­säch­li­chen Wert ei­nes Grund­stücks wi­der. Da­bei ist die­se…

Veröffentlicht: 27. Mai 2023