Blau-Schwarz setzt Pflege aufs Spiel: Herabsetzung des Pflegeschlüssels ist völlig inakzeptabel!

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Die KPÖ hat sich seit Jahren konsequent für eine Verbesserung des Pflegeschlüssels eingesetzt. Dass Blau-Schwarz nun genau in die entgegengesetzte Richtung steuert, ist ein unverantwortlicher Angriff auf Pflegekräfte und Pflegebedürftige.

Was die KPÖ schon vorab von Beschäftigen aus der Pflege erfahren hat, wurde nun auch im heutigen Gesundheits- und Pflegeausschuss vom zuständigen Landesrat Kornhäusl bestätigt: Die Landesregierung zieht ernsthaft in Erwägung den Pflegeschlüssel in der Steiermark herabzusenken. Für die KPÖ wäre diese Maßnahme in Zeiten eines steigenden Pflegebedarfs und eines bereits bestehenden Fachkräftemangels schlicht ein Skandal und fatal für den gesamten Gesundheits- und Pflegebereich. Weniger Personal pro Pflegebedürftigen, vor allem in höheren Pflegestufen, bedeutet eine zusätzliche Arbeitsbelastung für Pflegekräfte, sinkende Qualität der Betreuung sowie eine massive Verschlechterung der Bedingungen für pflegebedürftige Menschen, aber auch für die Beschäftigten selbst.

„Die Beschäftigten stehen schon jetzt unter enormem Druck und leisten Tag für Tag großartige Arbeit für Pflegebedürftige. Dass die Landesregierung dennoch überlegt, die Arbeitsbedingungen weiter zu verschlechtern, ist völlig inakzeptabel. Eine Herabsenkung des Pflegeschlüssels würde sowohl für die Beschäftigten als auch für die Pflegebedürftigen bedeuten, dass nicht genügend Zeit für eine qualitativ hochwertige Betreuung bleibt. Das dürfen wir nicht einfach hinnehmen – es muss alles unternommen werden, um diesen Schritt zu verhindern“, fordert KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Die KPÖ hat sich seit Jahren konsequent für eine Verbesserung des Pflegeschlüssels eingesetzt. Dass Blau-Schwarz nun genau in die entgegengesetzte Richtung steuert, ist ein unverantwortlicher Angriff auf Pflegekräfte und Pflegebedürftige.

Graz fordert: Keine Verschlechterung des Pflegeschlüssels!

23-01-26 Die Lan­des­re­gie­rung plant ei­ne Kür­zung des Per­so­nal­schlüs­sels in Pf­le­ge­wohn­hei­men. Al­lein in Graz wä­ren rund 2.400 Heim­be­woh­ner:in­nen von ei­ner sol­chen Kür­zung di­rekt be­trof­fen. Als Pf­le­ge­wohn­heim­be­t­rei­be­rin trägt die Stadt Graz hier ei­ne be­son­de­re Ver­ant­wor­tung, denn sie ist der öf­f­ent­li­chen Da­s­eins­vor­sor­ge verpf­lich­tet –…

»Schutz des Grazer Trinkwassers muss oberste Priorität haben!«

23-01-26 Im De­zem­ber stell­te KPÖ-Ge­mein­de­rä­tin Mi­riam Her­lics­ka im Ge­mein­de­rat ei­nen An­trag, der die Si­cher­heit des Gra­zer Trink­was­sers in Zu­sam­men­hang mit dem ge­plan­ten Mur­kraft­werk in St­ü­bing zum In­halt hat­te. Wie sich her­aus­s­tell­te zur rech­ten Zeit.   

SWÖ: KPÖ unterstützt gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen

21-01-26 Am 26. Jän­ner star­tet die fünf­te Ver­hand­lungs­run­de für die Kol­lek­tiv­ver­trä­ge der So­zial­wirt­schaft Ös­t­er­reich. In Vor­be­rei­tung dar­auf fin­det zur Stun­de in Graz ei­ne Be­triebs­rä­te-Kon­fe­renz statt. Mit da­bei KPÖ-Ge­mein­de­rat Phi­l­ipp Ul­rich, selbst Be­hin­der­ten­be­t­reu­er/Pf­le­geas­sis­tent und Be­triebs­rat bei Le­bens­Groß.

Veröffentlicht: 13. Januar 2026