Bildungsgipfel zeigt klaren Handlungsbedarf: Jetzt müssen echte Verbesserungen folgen
Anfang des vergangenen Jahres hat die KPÖ einen Bildungsgipfel zur elementaren Bildung unter breiter Einbindung aller relevanten Stakeholder gefordert – mit dem Ziel, eine umfassende Strategie für eine qualitätsvolle, leistbare und flächendeckende Kinderbildung und -betreuung in der Steiermark zu erarbeiten. Heute hat dieser Gipfel im Landhaus stattgefunden. In drei Themenblöcken – Qualitätssicherung, Inklusion sowie bedarfsgerechte Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen – benannten Expert:innen zentrale Herausforderungen und präsentierten konkrete Lösungsansätze. Die Beiträge machten den großen Handlungsbedarf ebenso deutlich wie den Wert eines solchen strukturierten Austauschs.
Dabei zeichnete sich ein klares Bild: Unabhängig vom jeweiligen Schwerpunkt wurden immer wieder dieselben Problemlagen angesprochen. Die angespannte finanzielle Situation der Gemeinden und Städte, der Bedarf an einer neuen Regelung der Leiter:innenfreistellung, bessere Rahmenbedingungen für Pädagog:innen und Betreuuer:inen, eine umfassende Inklusionsstrategie sowie die Fortführung der Gruppensenkung. Alles Maßnahmen, die die KPÖ seit Jahren im Landtag einfordert und die nun auch von Expert:innen ausdrücklich bestätigt wurden.
„Der Bildungsgipfel hat heute unmissverständlich gezeigt, wo es Probleme gibt und welche konkreten Lösungen auf dem Tisch liegen. Doch ohne eine politische Einordnung und Umsetzung, schweben diese Forderungen im luftleeren Raum. Der Bildungslandesrat Herrmann ist nun also gefordert, die Anliegen der Expert:innen ernst zu nehmen, passende Maßnahmen zu setzen und sie in das kommende Kinderbildungs- und betreuungsgesetz einfließen zu lassen. Wenn nicht, war dieser Bildungsgipfel zwar erkenntnisreich, aber leider nutzlos – denn reden alleine bringt keine einzige Verbesserung für die Beschäftigen, Kinder und ihre Eltern“, betont KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.
Veröffentlicht: 4. März 2026