Ausverkauf öffentlichen Wohnraums geht weiter: Nach Judenburg folgt Kindberg

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"Gemeindewohnungen sind ein zentrales Instrument für leistbares Wohnen!"

Erst vergangene Woche wurde der Verkauf aller Gemeindewohnungen in Judenburg bekannt – nun folgt die nächste Hiobsbotschaft aus Kindberg. Dort soll ein Teil des kommunalen Wohnungsbestands verkauft werden: „Gemeindewohnungen sind ein zentrales Instrument für leistbares Wohnen, weil sie langfristig der öffentlichen Hand erhalten bleiben, Mietpreise stabilisieren und nicht den Interessen privater Investoren unterliegen. Dass bestehende Mietverträge vorerst bestehen bleiben, ändert nichts daran, dass sich die Situation für künftige Mieter:innen verschlechtern wird“, kritisiert der Mürztaler Bezirkssekretär Mario Zver.

KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz ergänzt: „Bemerkenswert ist auch, dass der Verkauf auf Empfehlung des Landes erfolgt. Statt Gemeinden dabei zu unterstützen, ihre Gemeindewohnungen zu erhalten und zu sanieren, treibt die blau-schwarze Landesregierung den schrittweisen Ausverkauf öffentlichen Eigentums offenbar selbst voran. Wer so agiert nimmt in Kauf, dass leistbarer Wohnraum verloren geht und die Abhängigkeit von privaten Investoren weiter wächst.“

Konsumraum: KPÖ fordert gesetzliche Grundlage

20-10-26 Der ös­t­er­reich­weit zu­neh­men­de Dro­gen­kon­sum stellt auch die Stadt Graz vor ge­sund­heit­li­che, so­zia­le und si­cher­heits­po­li­ti­sche Her­aus­for­de­run­gen. So­zial­ar­bei­te­rin und KPÖ-Ge­mein­de­rä­tin Vik­to­ria Sturm for­dert da­her den Bund auf, die ge­setz­li­che Grund­la­ge für die Ein­rich­tung von Dro­gen­kon­s­um­räu­men zu er­ar­bei­ten. 

KPÖ zum „Zukunftsdepot“: Steuergeschenke für Betuchte statt Bekämpfung der Kinderarmut

19-10-26 Die Bun­des­re­gie­rung hat sich auf das so ge­nann­te „Zu­kunfts­de­po­t“ für Kin­der ge­ei­nigt. „Ver­kauft wird die­ses De­pot als Werk­zeug, das ei­nen Ver­mö­gens­auf­bau brei­ter Be­völ­ke­rungs­schich­ten er­mög­li­chen soll, in Wahr­heit han­delt es sich hier­bei aber letzt­lich wie­der um ei­ne Um­ver­tei­lung von un­ten nach…

Aufsichtsräte verkleinert und neu besetzt

17-10-26 Im Zu­ge der Spar­maß­nah­men wird in Graz die Zahl der Auf­sichts­rät:in­nen wur­de um rund ein Drit­tel von 84 auf 57 re­du­ziert. Mit Ina Berg­mann wird erst­mals ei­ne Frau Vor­sit­zen­de im Auf­sicht­st­rat der Hol­ding Graz. 

Veröffentlicht: 30. Juni 2026