44 Betten am LKH Deutschlandsberg gestrichen: Der Gesundheitskahlschlag geht weiter!

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KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler: „Die Gesundheitsversorgung in den Regionen wird weiter ausgedünnt, während die Zentren übergehen. Mit diesem Irrweg von ÖVP und SPÖ muss endlich Schluss sein!“

Die Lage in den steirischen Krankenhäusern spitzt sich dramatisch zu. Wie nun bekannt wurde, sind am Standort Deutschlandsberg des LKHs Weststeiermark 44 Betten gestrichen worden. Somit fallen über ein Viertel (!) aller Betten ersatzlos weg.

„Landesrat Kornhäusl macht da weiter, wo Drexler und Bogner-Strauß aufgehört haben. Durch die Ausdünnung der Gesundheitsversorgung in den Regionen sind viele gezwungen, für Behandlungen nach Graz auszuweichen. Aber auch dort sind die Kapazitäten längst am äußersten Limit“, sagt KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Zuvor waren es in der Chirurgie 57 Betten, nach der Kürzung sind es nur mehr 30 Betten. An der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe stehen nur mehr 26 Betten statt ursprünglich 33 zur Verfügung. Und an der Abteilung für Innere Medizin bleiben 63 von zuvor 73 Betten bestehen. Lediglich in der neuen Palliativstation kam es zu einer Aufstockung von acht neuen Betten.

„Wer so massiv Betten kürzt, spielt mit der Versorgungssicherheit der Bevölkerung. In den steirischen Regionen droht eine akute Unterversorgung. Die Rechnung für die völlig verfehlte Gesundheitspolitik der Landesregierung bekommt nun die Bevölkerung in der Weststeiermark präsentiert. Eine grundlegende Kurskorrektur ist seit Jahren überfällig, um die Gesundheitsversorgung der Steirerinnen und Steirer weiterhin sicherzustellen. Statt die Spitäler in den Regionen immer weiter auszudünnen und die Zentralspitäler so zu überlasten, braucht es gerade auch in den ländlichen Gebieten eine gute Basisversorgung durch eine entsprechende Stärkung der LKH-Standorte“, so Claudia Klimt-Weithaler weiter.

9. Februar 2024