Weniger Hilfe, mehr Hürden: Neue Wohnunterstützung verliert an Wert

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"FPÖ und ÖVP verschärfen damit das ohnehin wachsende Problem der explodierenden Wohnkosten!"

Die blau-schwarze Landesregierung rühmt sich damit, die neue Wohnunterstützung, die ab morgen in Kraft tritt, „treffsicher“ und „gerecht“ zu gestalten. Tatsächlich bedeutet sie für viele Menschen und Familien jedoch das Gegenteil: Dringend benötigte Hilfe wird eingeschränkt oder fällt ganz weg. Während die Wohnkosten weiter steigen und immer mehr Haushalte unter Druck geraten, nehmen FPÖ und ÖVP bewusst in Kauf, dass zahlreiche Betroffene künftig durch das Netz fallen. Anstatt für leistbares Wohnen zu sorgen, wird das System enger gezogen und der Zugang zu Förderungen erschwert.

Besonders gravierend für tausende steirische Haushalte ist die Abschaffung der Valorisierung der Wohnunterstützung. Die automatische Anpassung an die Inflation wurde erst 2024 auf Druck der KPÖ eingeführt und sollte sicherstellen, dass diese Unterstützungsleistung ihren Wert nicht verliert - genau das ist mit dieser Reform leider passiert.

„FPÖ und ÖVP verschärfen damit das ohnehin wachsende Problem der explodierenden Wohnkosten. Die Betonung der Landesregierung, dass die Höchstsätze unangetastet bleiben, ist daher ein reines Täuschungsmanöver: Die Kürzungskoalition will verschleiern, dass sie die Valorisierung der Wohnunterstützung gestrichen hat und sie dadurch für alle beziehenden Haushalte real an Wert verliert. Von Gerechtigkeit kann hier keine Rede sein. Diese Verschlechterung trifft alle Bezieher:innen und das kann nicht einfach schöngeredet werden“, kritisiert KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

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Veröffentlicht: 31. März 2026