KPÖ-Protestaktion zum Frauentag: NICHT VERFÜGBAR – UNSERE KÖRPER GEHÖREN UNS!
Anlässlich des Internationalen Frauentags hat die KPÖ Freitagnachmittag gemeinsam mit dem Bund Demokratischer Frauen, der KJÖ, dem KSV und den Jungen Linken ein starkes Zeichen gesetzt und deutlich gemacht:
WIR SIND NICHT VERFÜGBAR!
Nicht für Gewalt. Nicht für Kontrolle. Nicht für Ausbeutung.
UNSERE KÖRPER GEHÖREN UNS!
Denn der 8. März macht jedes Jahr aufs Neue sichtbar, dass Gleichstellung, Selbstbestimmung und ein Leben frei von Gewalt noch immer keine Selbstverständlichkeit sind, vor allem angesichts zunehmender sozialer Unsicherheit, rechter Hetze und frauenfeindlicher Politik. Daher wurde die KPÖ heute laut!
Gegen Femizide und die Normalisierung von Gewalt an Frauen!
Femizide und Gewalt gegen Frauen sind keine Einzelfälle. Sie sind Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse, die Gewalt verharmlosen und Betroffene nicht ausreichend schützen. Frauen werden noch immer als Eigentum und Objekt behandelt. Deutlich gemacht wird das, durch Übergriffe, Besitzdenken und die sexualisierte Darstellung von Frauenkörpern in Medien.
Für einen legalen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen!
Auch politisch wird über die Körper von Frauen verfügt: Schwangerschaftsabbrüche stehen weiterhin im Strafrecht. Die KPÖ fordert daher: Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafrecht und rein in die medizinische Grundversorgung – kostenfrei, sicher und wohnortnah. Nur Frauen alleine entscheiden, ob und wann sie Kinder bekommen.
Gegen die Wehrpflicht für Frauen!
Die KPÖ spricht sich klar gegen Wehrpflicht und Stellungspflicht für Frauen aus. Echte Gleichstellung bedeutet gleiche Rechte und Sicherheit – nicht zusätzliche Pflichten. Frauen sind keine Reservearmee.
Die Forderungen der KPÖ wurden heute unübersehbar und unüberhörbar. Mit Warnwesten und Neonfarben wurde der Protest in die Öffentlichkeit getragen.
Veröffentlicht: 6. März 2026