KPÖ half 81 Personen mit 8.664 Euro in der Weststeiermark

120226-tdok-voitsberg.jpg
Klubobfrau im Landtag Claudia Klimt-Weithaler, die Voitsberger Gemeinderätin Sabine Wanger und Sozialarbeiterin Andrea Prieschl-Höllmüller bei der Pressekonferenz in Voitsberg.

Die KPÖ legt einmal im Jahr traditionell am Tag der offenen Konten Rechenschaft über die Verwendung ihrer Polit-Bezüge ab. Denn seit 1998, als Ernest Kaltenegger zum ersten Mal in die Grazer Stadtregierung einzog, behalten sich KPÖ-Mandatar:innen nur einen Teil ihrer Gehälter und helfen mit dem Rest in Not geratenen Menschen – so auch in Voitsberg.

Bei einer Pressekonferenz haben Klubobfrau im Landtag Claudia Klimt-Weithaler, die Voitsberger Gemeinderätin Sabine Wagner sowie Sozialarbeiterin Andrea Prieschl-Höllmüller darüber berichtet, wie viel Geld im abgelaufenen Jahr Menschen in der Weststeiermark zugutegekommen sind und für welche dringenden Ausgaben die Mittel benötigt wurden.

„Wir halten bis heute am Modell der Gehaltsobergrenze fest, weil wir keine Politik im Sinne großer Konzerne und Finanzinteressen betreiben. Denn wer sich mit seinem Einkommen weit von der Mehrheit der Bevölkerung entfernt, verliert zwangsläufig den Blick für die wirklichen Probleme der Menschen. So konnten wir mit unseren Polit-Bezügen heuer 81 Personen in der Weststeiermark mit 8.664 Euro unterstützen“, fasst KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler zusammen.

„Ein großer Teil unseres Geldes fließt in die Unterstützung für den Lebensbedarf, weil sich die Menschen teilweise die Lebensmittel oder Miete einfach nicht mehr leisten können. Neben der finanziellen Unterstützung ist aber vor allem auch die Beratung ein zentraler Teil unserer Arbeit. Viele wissen gar nicht, welche Leistungen ihnen eigentlich zustehen würden – oder scheitern an bürokratischen Hürden. Genau hier versuchen wir anzusetzen und gemeinsam Lösungen zu finden“, betont die Voitsberger Gemeinderätin Sabine Wagner.

„Schon vor der Teuerung waren viele Menschen mit ihrem Einkommen bereits am Limit. Mit den stark steigenden Lebensmittelkosten sowie den hohen Mieten und Energiekosten geht sich das oft einfach nicht mehr aus. Die radikalen Kürzungen der Landesregierung verschärfen die Lage umso mehr“, beschreibt Prieschl-Höllmüller die aktuelle Situation.

 

Die Verwendung der Gelder im Detail:

Verwendungszweck

Betrag

Unterstützte
Personen

Unterstützung für Lebensbedarf (enthält auch Bekleidung, Lebensmittelgutscheine, Bestattungskosten)

€ 5.300,00

62

Mietzinszahlungen (Verhinderung von Delogierungen),
inkl. Verfahrenskosten, Anwaltskosten)

€ 1.000,00

5

Schule und Kinderbetreuung (Schulveranstaltungen, Computer, Nachhilfe, Ausbildungskosten)

€ 600,00

3

Wohn-Einstiegskosten
(Kautionen, Provisionen, Baukostenbeiträge)

€ 400,00

2

Strom- und Heizkosten

€ 324,00

2

Gesundheit (Spitals- und Arztrechnungen,
Heilbehelfe, Medikamente…)

€ 600,00

3

ÖV-Tickets, Fahrtkosten

€ 40,00

2

Haushaltsgeräte, Boiler, Möbel

€ 400,00

2

Gesamtausgaben für Unterstützungen

€ 8.664,00

81

 

 

Elke Kahr: "Schließe Verkauf von Gemeindewohnungen aus"

19-08-26 „Ei­nen Teil da­von ver­klop­fe ich…“, mit die­sen Wor­ten hat ein ho­her Wie­ner SP-Funk­tio­när laut über den mög­li­chen Ver­kauf von fast der Hälf­te der 220.000 Wie­ner Ge­mein­de­woh­nun­gen nach­ge­dacht. „Das ist ein Schlag ins Herz der SPÖ-Wi­en. In der Stei­er­mark hat die SPÖ…

Unsachgemäßer Umgang mit Asbest-Material in Gniebing (Feldbach)

17-08-26 Beim Ab­riss des ge­mein­de­ei­ge­nen Hau­ses in Gnie­bing ist es heu­te Mon­tag, wie be­reits von der KPÖ be­fürch­tet, zu ei­nem be­denk­li­chen Um­gang mit as­best­hal­ti­gem Bau­ma­te­rial ge­kom­men. So­wohl das Dach als auch die Au­ßen­ver­k­lei­dung des vor 1990 er­rich­te­ten Ge­bäu­des be­ste­hen aus as­best­hal­ti­gen…

Klimaschäden: Wer vom Bodenverbrauch profitiert, muss jetzt auch die Rechnung zahlen

11-08-26 Die an­hal­ten­de Dür­re und die ex­t­re­me Hit­ze set­zen im­mer mehr Men­schen un­ter Druck. Be­son­ders stark be­trof­fen ist die Land­wirt­schaft: Ern­te­aus­fäl­le, Fut­ter­mit­tel­knapp­heit mit dar­aus fol­gen­den Zwangs­schlach­tun­gen so­wie Wald­brän­de be­dro­hen auch hier in der Stei­er­mark die Exis­tenz bäu­er­li­cher Be­trie­be. Wenn der Um­welt­mi­nis­ter…

Max Korp 1951–2026

06-08-26 Die KPÖ trau­ert um ei­nen Ge­nos­sen, der die Gra­zer Or­ga­ni­sa­ti­on mit auf­ge­baut und mit ge­prägt hat.

Veröffentlicht: 13. Februar 2026