Ausgrenzung auf Steirisch: Landesregierung verwehrt RosaLila PantherInnen die Teilnahme am Aufsteirern

53824248128_ff25ef2131_c.jpg
"Queere Menschen sind Teil unserer Gesellschaft und damit selbstverständlich auch Teil der steirischen Kultur und Tradition!"

Die Entscheidung der Landesregierung, den RosaLila PantherInnen eine Woche vor dem Aufsteirern den Stand zu verwehren, ist eine absolute Frechheit. Es ist völlig inakzeptabel, dass Blau-Schwarz nun scheinbar glaubt, darüber bestimmen zu können, wer bei einer steirischen Veranstaltung teilnehmen darf und wer nicht – und das, obwohl das Festival gar nicht vom Land, sondern von einer Kulturagentur organisiert wird. „Die Begründung, der volkskulturelle Mehrwert sei nicht erkennbar, ist fadenscheinig und schlichtweg diskriminierend. Denn queere Menschen sind Teil unserer Gesellschaft und damit selbstverständlich auch Teil der steirischen Kultur und Tradition“, sagt KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Besonders befremdlich ist außerdem die Art und Weise, wie mit dem Verein umgegangen wird: Die RosaLila PantherInnen erfuhren erst aus den Medien von der Absage, ein offizielles Schreiben liegt ihnen noch nicht vor. „So behandelt man keinen Verein, der seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt leistet. Mit dieser Absage wird klar politische Macht missbraucht und Menschen bewusst ausgeschlossen – wir fordern daher ihre sofortige Rücknahme“, so Klimt-Weithaler.

Neuaufstellung Messe Graz: Gemeinderat beschließt finanzielle Absicherung

13-02-26 Der Gra­zer Ge­mein­de­rat hat mehr­heit­lich ei­nen Ei­gen­ka­pi­tal­zu­schuss in Höhe von 5 Mil­lio­nen Eu­ro für die Mes­se Con­gress Graz (MCG) be­sch­los­sen. Da­mit wird ein ent­schei­den­der Schritt ge­setzt, um die Mes­se neu auf­zu­s­tel­len und wirt­schaft­lich nach­hal­tig ab­zu­si­chern.

Finanzausgleich: So ungerecht wird Graz behandelt

13-02-26 Über al­le Par­tei­g­ren­zen hin­weg be­sch­loss der Gra­zer Ge­mein­de­rat, die Bun­des­re­gie­rung auf­zu­for­dern, die his­to­risch ge­wach­se­ne Be­nach­tei­li­gung der stei­ri­schen Städ­te und Ge­mein­den zu be­en­den statt sie fort­zu­sch­rei­ben.

Mehr Kassenstellen für Wien, minimale Zuwächse für die Bundesländer

13-02-26 Wie ges­tern be­kannt wur­de, sol­len laut ÖGK ös­t­er­reich­weit mehr Kas­sen­arzt­s­tel­len ent­ste­hen, die ge­plan­te Ver­tei­lung sorgt je­doch für Schie­fla­gen. Wäh­rend Wi­en 215 zu­sätz­li­che Plan­s­tel­len er­hal­ten soll, ent­fal­len auf al­le üb­ri­gen Bun­des­län­der ge­mein­sam nur 155 – auf die Stei­er­mark ge­ra­de ein­mal 17.…

KPÖ half 81 Personen mit 8.664 Euro in der Weststeiermark

13-02-26 Die KPÖ legt ein­mal im Jahr tra­di­tio­nell am Tag der of­fe­nen Kon­ten Re­chen­schaft über die Ver­wen­dung ih­rer Po­lit-Be­zü­ge ab. Denn seit 1998, als Er­nest Kal­te­neg­ger zum ers­ten Mal in die Gra­zer Stadt­re­gie­rung ein­zog, be­hal­ten sich KPÖ-Man­da­tar:in­nen nur ei­nen Teil ih­rer…

Veröffentlicht: 4. September 2025