22 Millionen Euro Budgetloch, 0 Plan: Steirische Landesregierung lässt Kultur im Stich

100326-bühne.jpg
"Die Landesregierung nimmt mit ihrer Kürzungspolitik wissentlich in Kauf, dass zahlreiche Kulturschaffende ihre Existenzgrundlage verlieren könnten!

Die Kürzungspolitik der steirischen Landesregierung sorgt seit Monaten für wachsende Unsicherheit und Existenzängste im Kulturbereich. Bereits im vergangenen Jahr sorgten massive Förderkürzungen für breite Proteste in der Kulturszene. Besonders hart hat es die freie Szene getroffen, die ohnehin häufig unter prekären Arbeitsbedingungen und mangelnder sozialer Absicherung arbeitet. Anstatt diese Warnsignale ernst zu nehmen, hält die blau-schwarze Koalition an ihrem Kürzungskurs fest und verschärft damit die ohnehin angespannte Situation vieler Kultureinrichtungen und Kulturschaffender.

Spätestens mit Blick auf das Jahr 2027 drohen die Folgen dieser Politik nämlich noch gravierender zu werden. Durch die geplante Abschaffung der ORF-Landesabgabe könnte dem steirischen Kulturbudget ein Einnahmenausfall von rund 22 Millionen Euro entstehen. Was als Entlastung für Haushalte gedacht ist, darf jedoch nicht auf Kosten von Kunst und Kultur gehen. Bis heute hat die Landesregierung keinen konkreten Plan vorgelegt, wie dieses Budgetloch gestopft werden soll. Ohne eine verlässliche Gegenfinanzierung drohen weitere Kürzungen und im schlimmsten Fall das Aus zahlreicher Kultureinrichtungen und Kulturschaffender.

„Die Landesregierung nimmt mit ihrer Kürzungspolitik wissentlich in Kauf, dass zahlreiche Kulturschaffende ihre Existenzgrundlage verlieren könnten. Wer Förderungen streicht, Planungssicherheit zerstört und keine Antwort auf den drohenden Millionenausfall hat, handelt unverantwortlich gegenüber dem gesamten Kulturbereich. Was es jetzt braucht, ist ein sofortiger Stopp weiterer Kürzungen und ein konkretes Konzept zur Gegenfinanzierung – sonst stehen viele Kulturschaffende und Einrichtungen schon bald vor dem Aus“, kritisiert KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

 

Laimburggasse: FPÖ agiert gegen Schulweg-Sicherheit

27-03-26 An der drin­gend nö­t­i­gen Ver­kehrs­be­ru­hi­gung in der Laim­burg­gas­se in Graz-Gei­dorf wur­de lan­ge ge­tüf­telt. In ei­nem brei­ten Be­tei­li­gung­s­pro­zess wur­de ei­ne Lö­sung er­ar­bei­tet, die un­ter­schied­li­che In­ter­es­sen au­s­ta­riert – das wird von der FPÖ-Lan­des­rä­tin jetzt tor­pe­diert. 

So macht „Wohnunterstützung neu“ das Wohnen teurer

27-03-26 Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr: Schon jetzt be­zie­hen nur noch halb so vie­le Haus­hal­te Wohn­un­ter­stüt­zung wie vor 15 Jah­ren. „Da­mit trägt die blau-schwar­ze Lan­des­re­gie­rung da­zu bei, das Le­ben noch teu­rer zu ma­chen­t“, so Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr.

Sterilisationen bei Frauen mit Behinderungen: Wenn andere über den eigenen Körper bestimmen

27-03-26 Das Me­di­um an­de­rer­seits hat mit dem Do­ku­men­tar­film „Haupt­sa­che, du kriegst kein Kin­d“ An­fang der Wo­che auf ei­nen gra­vie­ren­den Miss­stand auf­merk­sam ge­macht: In Ös­t­er­reich und Deut­sch­land kommt es of­fen­bar noch im­mer zu Ste­ri­li­sa­tio­nen von Frau­en mit Be­hin­de­run­gen oh­ne de­ren per­sön­li­che und…

Für ein freundliches Graz

26-03-26 2021–2026. Ei­ne Zwi­schen­bi­lanz. „Wir ha­ben viel er­reich­t – und es gibt noch viel zu tun“, so Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr. Mit der vor­lie­gen­den Bi­lanz wol­len wir die Gra­zer Be­völ­ke­rung in­for­mie­ren

Veröffentlicht: 10. März 2026