Tempolimit fällt – Gesundheit und Umwelt bleiben auf der Strecke

Alexander Melinz
„Während die Zeitersparnis gering ist, sind die Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen im Großraum Graz allerdings massiv."
Foto: © KPÖ

Die Entscheidung der steirischen Landesregierung, das IG-L-Tempolimit auf den Autobahnen aufzuheben, ist verantwortungslos und kurzsichtig. Die FPÖ und ÖVP verkaufen diese Maßnahme als „Entlastungsschritt für geplagte Autofahrer“, doch in Wahrheit ist sie ein Rückschritt für den Umweltschutz und die Gesundheit der Menschen.

Der „Feinstaub-Hunderter“ war ein bewährtes Mittel zur Reduktion der Emissionen – seine Abschaffung bedeutet mehr Schadstoffe in der Luft und eine schlechtere Lebensqualität für die Menschen im Ballungsraum. Wissenschaftliche Studien zeigen klar, dass niedrigere Geschwindigkeiten den Schadstoffausstoß senken.

„Während die Zeitersparnis gering ist, sind die Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen im Großraum Graz allerdings massiv. Diese Entscheidung ist also kein „Akt des Hausverstandes“, sondern kurzsichtige und ideologiegetriebene Politik“, sagt der KPÖ-Landtagsabgeordnete Alexander Melinz.

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Veröffentlicht: 17. März 2025