Über 13.800 Euro für Leobner:innen in Not

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"Die größte Notwendigkeit bestand auch im vergangenen Jahr bei der Unterstützung für den Lebensbedarf etwa mit Lebensmittelgutscheinen, aber natürlich auch bei der Miete."

Die KPÖ legt einmal im Jahr traditionell am Tag der offenen Konten Rechenschaft über die Verwendung ihrer Polit-Bezüge ab. Denn seit 1998, als Ernest Kaltenegger zum ersten Mal in die Grazer Stadtregierung einzog, behalten sich KPÖ-Mandatar:innen nur einen Teil ihrer Gehälter und helfen mit dem Rest in Not geratenen Menschen – so auch in Leoben.

Bei der Pressekonferenz haben KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz sowie der Leobner KPÖ-Gemeinderat Werner Murgg darüber berichtet, wie viel Geld im abgelaufenen Jahr Leobner:innen zugutegekommen sind und für welche dringenden Ausgaben die Mittel benötigt wurden.

„Insgesamt gingen € 12.819,83 von den Polit-Bezügen des Landtagsabgeordneten Melinz an die KPÖ Leoben. An die Menschen weitergegeben wurde € 13.890,24, also sogar mehr als wir bekommen haben. Die größte Notwendigkeit bestand auch im vergangenen Jahr bei der Unterstützung für den Lebensbedarf etwa mit Lebensmittelgutscheinen, aber natürlich auch bei der Miete. Einen großen Teil machten 2025 diverse Anwaltskosten für Mietrechtsprozesse aus“, fasste Murgg zusammen.

Warum die KPÖ bis heute am Modell der Gehaltsobergrenze festhält und was das mit dem Politikverständnis der Kommunist:innen zu tun hat, hat Melinz heute so zusammengefasst: „Es mangelt nicht an Parteien, die Politik im Sinne großer Konzerne und Finanzinteressen betreiben. Das ist aber nicht der Zugang der KPÖ. Denn wer sich mit seinem Einkommen weit von der Lebensrealität der Mehrheit entfernt, verliert zwangsläufig den Blick für die wirklichen Probleme der Menschen.“

Veröffentlicht: 16. Januar 2026