Mercosur-Abkommen: Kleine landwirtschaftliche Betriebe verlieren, große Konzerne profitieren

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"Dieses Abkommen fördert prekäre Produktionsbedingungen, Umweltzerstörung und Konzerninteressen."

Die KPÖ lehnt das heute beschlossene Mercosur-Abkommen entschieden ab, da es exemplarisch für eine Handelspolitik steht, die Profite großer Konzerne über ökologische und soziale Interessen stellt. Während heimische Bäuer:innen unter immer strengeren Auflagen produzieren, öffnet die EU den Markt für Billigimporte aus Ländern mit deutlich niedrigeren Umwelt- und Tierwohlstandards. Das verschärft den Preisdruck und bedroht insbesondere kleinstrukturierte landwirtschaftliche Betriebe – auch in der Steiermark.

Zugleich stehen die Förderung von Regenwaldabholzung, steigende CO₂-Emissionen durch globale Transportketten und der zunehmende Einfluss internationaler Agrarkonzerne in klarem Widerspruch zu einer nachhaltigen und regional verankerten Versorgung. Wer ernsthaft über Klimaschutz sowie qualitativ hochwertige und leistbare Lebensmittel spricht, kann einem solchen Abkommen nicht zustimmen.

„Dieses Abkommen fördert prekäre Produktionsbedingungen, Umweltzerstörung und Konzerninteressen. Die Folgen tragen vor allem arbeitende Menschen, Bäuerinnen und Bauern sowie kleine landwirtschaftliche Betriebe – in der EU, aber auch in den Mercosur-Ländern selbst. Die KPÖ lehnt diesen Kurs ab und fordert eine Handelspolitik, die regionale Versorgung, sichere Arbeitsplätze und wirksamen Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt“, betont Landwirtschaftssprecher und Landesvorsitzender Alexander Melinz.

Keine Airpower 2027: KPÖ begrüßt Verschiebung

03-07-26 Laut Me­di­en­be­rich­ten wird die Air­po­wer auch im Jahr 2027 nicht statt­fin­den. Jo­sef Mesz­le­nyi KPÖ-Be­zirks­se­k­re­tär und Ge­mein­de­rat in Knit­tel­feld be­grüßt das: „Je­de Ver­län­ge­rung des Ab­stands zwi­schen den Flug- und Waf­fen­shows ist gut, bes­ser wä­re al­ler­dings über­haupt über ein En­de der Air­po­wer…

Finanzlage: Ungerechtigkeit im Finanzausgleich wird in Krisenzeiten besonders spürbar

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Elke Kahr: "Vielen Dank für Ihr Vertrauen"

01-07-26 Die Wah­len des Gra­zer Ge­mein­de­ra­tes, der 17 Be­zirks­ver­t­re­tun­gen und des Mi­grant:in­nen­bei­rats sind ab­ge­sch­los­sen. Mit ei­nem Plus von 6,86 Pro­zent er­reicht die KPÖ ein his­to­ri­sches Er­geb­nis von 35,7 Pro­zent. Auch in bei den Be­zirks­rats­wah­len konn­te die KPÖ in al­len Be­zir­ken zu­le­gen.…

Ausverkauf öffentlichen Wohnraums geht weiter: Nach Judenburg folgt Kindberg

30-06-26 Erst ver­gan­ge­ne Wo­che wur­de der Ver­kauf al­ler Ge­mein­de­woh­nun­gen in Ju­den­burg be­kannt – nun folgt die nächs­te Hi­obs­bot­schaft aus Kind­berg. Dort soll ein Teil des kom­mu­na­len Woh­nungs­be­stands ver­kauft wer­den: „Ge­mein­de­woh­nun­gen sind ein zen­tra­les In­stru­ment für leist­ba­res Woh­nen, weil sie lang­fris­tig der…

Veröffentlicht: 9. Januar 2026