Keine Airpower 2027: KPÖ begrüßt Verschiebung

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„Besonders in Zeiten wie diesen, wo kriegerische Auseinandersetzungen weltweit zunehmen, sollte es ein Tabu sein, die Bevölkerung mit tödlichen Waffen zu unterhalten."
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Laut Medienberichten wird die Airpower auch im Jahr 2027 nicht stattfinden. Josef Meszlenyi KPÖ-Bezirkssekretär und Gemeinderat in Knittelfeld begrüßt das: „Jede Verlängerung des Abstands zwischen den Flug- und Waffenshows ist gut, besser wäre allerdings überhaupt über ein Ende der Airpower nachzudenken.“

Umweltschutz und Friedenspolitik
„Während in vielen Teilen der Welt eben die auf der Airpower gezeigten Flugzeuge eingesetzt werden um zu zerstören und zu töten, sollen sie bei uns im Aichfeld für ein Familienevent herhalten, dass finde ich schon immer geschmacklos“, begründet Meszlenyi. Außerdem zeigen aktuelle Hitzewellen, wie sehr solche Veranstaltungen auch klima- und umweltpolitisch aus der Zeit gefallen sind.

Alternativen überlegen
Die KPÖ hat bereits mehrmals vor vergangenen Airpowers vorgeschlagen, diese durch eine alternative Veranstaltung zu ersetzen, die Klima-, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Katastrophenschutz in den Fokus stellt.

Auch KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz begrüßt die Verschiebung: „Besonders in Zeiten wie diesen, wo kriegerische Auseinandersetzungen weltweit zunehmen, sollte es ein Tabu sein, die Bevölkerung mit tödlichen Waffen zu unterhalten. Kriegsgerät ist kein Entertainment! Die 1,4 Millionen Euro Steuergeld, die die Landesregierung zuletzt für die Airpower ausgegeben hat, wären in unseren Kindergärten, Spitälern oder für sozialen Wohnbau im Murtal deutlich besser eingesetzt. Dass die Airpower 2027 nicht stattfindet, könnte ein Signal für die Zukunft sein.“

Veröffentlicht: 3. Juli 2026