Kultur in der Abwärtsspirale: Blau-Schwarz gefährdet steirische Kulturlandschaft
Erstmals seit ihrem Einzug in den Landtag vor 21 Jahren hat die KPÖ dem Kulturförderungsbericht des Landes Steiermark die Zustimmung verweigert. Ausschlaggebend dafür ist die kulturpolitische Entwicklung unter der blau-schwarzen Landesregierung, die sich im aktuellen Bericht deutlich widerspiegelt. „Nach der umstrittenen Neubesetzung des Kulturkuratoriums, den massiven Kürzungen bei den Kulturförderungen und der weiterhin geplanten Abschaffung der ORF-Landesabgabe, ohne jeglichen Ersatz, ist das Bekenntnis der Landesregierung zur Kulturstrategie 2030 nur Schall und Rauch. Wo gekürzt wird, ist immer eine politische Entscheidung und diese Entscheidung fällt hauptsächlich zulasten der freien Kulturszene aus, während die Ausgaben für die Landes-Kultureinrichtungen oder die Volkskultur stabil bleiben. Eine lebendige Kulturlandschaft braucht transparente Entscheidungen und verlässliche Förderung statt leerer Bekenntnisse – hier darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden“, kritisiert KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.
Veröffentlicht: 8. Juli 2026