KPÖ fordert mehr Solidarität für Fahrradbot:innen

190325-lieferando.jpg
Der Essenszusteller Lieferando kündigt hunderte Kuriere und setzt nur noch auf freie Dienstverträge – eine massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Fahrradbot:innen
Foto: © Pixabay

Die KPÖ Steiermark verurteilt die Entscheidung von Lieferando aufs Schärfste. Dieser Schritt zeigt erneut die prekären Verhältnisse, unter denen Fahrradkuriere arbeiten müssen. Bereits in der Vergangenheit hat die KPÖ auf die schlechten Arbeitsbedingungen und die unzureichende Bezahlung der Essenszusteller:innen hingewiesen. Die aktuelle Entscheidung von Lieferando verschärft die Situation weiter und macht deutlich, dass dringend Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer:innen in dieser Branche erforderlich sind.

KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler: „Es ist an der Zeit, dass Unternehmen wie Lieferando ihre soziale Verantwortung wahrnehmen und den Menschen, die täglich für uns im Einsatz sind, die Wertschätzung und Bedingungen bieten, die sie verdienen. Wir fordern daher die sofortige Rücknahme der Kündigungen sowie die Sicherstellung fairer und sicherer Arbeitsbedingungen für alle Fahrradkuriere.“

Graz sichert leistbaren öffentlichen Verkehr

30-10-26 Kei­ne Ein­grif­fe in Fahr­plä­ne – Zu­zah­lung zum Kli­mati­cket wird re­du­ziert, bleibt aber er­hal­ten. „Mo­bi­li­tät ist ein Grund­be­dürf­nis und ein we­sent­li­cher Teil der Da­s­eins­vor­sor­ge. Des­halb ist es uns wich­tig, die­se Un­ter­stüt­zung für die Nut­zung des Öf­f­ent­li­chen Ver­kehrs wei­ter­hin für al­le auf­recht zu er­hal­ten“, be­tont Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr.

Wenn niemand mehr da ist: Wer sorgt für ein Begräbnis?

30-10-26 Mit der Ab­schaf­fung des So­zial­hil­fe­ge­set­zes auf Lan­des­e­be­ne sind mit 1. Jän­ner 2025 zahl­rei­che bis­her ge­setz­lich ge­re­gel­te Leis­tun­gen weg­ge­fal­len. Da­zu zählt auch die Über­nah­me der Kos­ten für ein­fa­che Be­stat­tun­gen, so­ge­nann­te Für­sor­ge­be­gräb­nis­se. „Un­ab­hän­gig da­von, ob An­ge­hö­ri­ge vor­han­den sind oder wer die Kos­ten trägt:…

ASVK: Pläne der Landesregierung gefährden Weltkulturerbe

23-10-26 Mit Sor­ge be­trach­tet die Gra­zer Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr die von Lan­des­haupt­mann Ma­rio Ku­na­sek beim „De­re­gu­lie­rungs­gip­fel“ vor­ge­leg­ten Plä­ne zur Auf­wei­chung des Schut­zes der Gra­zer Alt­stadt. Die von der FPÖ-ÖVP-Lan­des­koa­li­ti­on prä­sen­tier­ten Schrit­te se­hen ei­nen weit­rei­chen­den Rück­bau der un­ab­hän­gi­gen Alt­stadt­sach­ver­stän­di­gen­kom­mis­si­on (ASVK) vor.

Veröffentlicht: 19. März 2025