Kapitalerhöhung bei Energie Steiermark: Teilprivatisierung durch die Hintertür?

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Wenn künftig private Finanzinvestoren 25 Prozent der Energie Steiermark halten, verliert das Land Einfluss auf ein strategisch wichtiges Unternehmen.

Wie heute bekannt wurde, plant die blau-schwarze Landesregierung für die Energie Steiermark eine Kapitalerhöhung. Das Land soll Mehrheitseigentümer bleiben, aber danach nur noch rund 75 Prozent der Anteile halten. Somit bedeutet die Ausgabe neuer Aktien de facto eine Teilprivatisierung des Landesunternehmens. Wenn künftig private Finanzinvestoren 25 Prozent der Energie Steiermark halten, verliert das Land Einfluss auf ein strategisch wichtiges Unternehmen. Kritisch sieht die KPÖ, dass dezidiert ein Käufer aus dem Banken- und Versicherungswesen gesucht wird. „Solche Unternehmen investieren nicht aus Nächstenliebe, sondern erwarten sich hohe Dividenden. Die Energieversorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, daher muss jedenfalls verhindert werden, dass die Haushalte über teure Strompreise die Profite privater Investoren finanzieren“, kritisiert KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz.

Aufsichtsräte verkleinert und neu besetzt

17-10-26 Im Zu­ge der Spar­maß­nah­men wird in Graz die Zahl der Auf­sichts­rät:in­nen wur­de um rund ein Drit­tel von 84 auf 57 re­du­ziert. Mit Ina Berg­mann wird erst­mals ei­ne Frau Vor­sit­zen­de im Auf­sicht­st­rat der Hol­ding Graz. 

Steirische Kinderbildung- und -betreuung: Schlusslicht statt Fortschritt

15-10-26 Ei­ne neue Ana­ly­se des Mo­men­tum In­sti­tuts stellt der stei­ri­schen Kin­der­be­t­reu­ung ein ne­ga­ti­ves Zeug­nis aus: Mit ei­ner Be­t­reu­ungs­quo­te von nur 24 Pro­zent bei den un­ter Drei­jäh­ri­gen und 89 Pro­zent bei den Drei- bis Fünf­jäh­ri­gen ist die Stei­er­mark in bei­den Al­ters­grup­pen ös­t­er­reich­weit…

Veröffentlicht: 14. September 2026