Hitzeschutz in Pflegeheimen: Land muss Einrichtungen und Beschäftigte unterstützen

Pflege-Programm.jpg
„Hitzeschutz ist Bewohner:innen- und Beschäftigtenschutz zugleich. Wer während einer Hitzewelle mehr Betreuung und Pflege leisten muss, braucht dafür auch ausreichend Personal und Unterstützung."

Langanhaltende Hitzeperioden stellen Pflegewohnheime zunehmend vor große Herausforderungen. Gerade ältere und pflegebedürftige Menschen reagieren besonders empfindlich auf hohe Temperaturen und sind einem erhöhten gesundheitlichen Risiko ausgesetzt. Insbesondere die Belastung für das Pflegepersonal steigt: Bewohner:innen müssen häufiger mit Flüssigkeit versorgt, engmaschiger beobachtet und durch zusätzliche pflegerische Maßnahmen vor den Folgen der Hitze geschützt werden, wie auch der Standard berichtet.

Nachdem in der vergangenen Landtagssitzung bereits über Hitzeschutzmaßnahmen in steirischen Spitälern diskutiert wurde, sieht die KPÖ nun auch bei den Pflegewohnheimen dringenden Handlungsbedarf. Die blau-schwarze Landesregierung darf die Einrichtungen beim Hitzeschutz fachlich wie auch finanziell nicht alleine lassen. Dazu gehört etwa, den zusätzlichen Pflege- und Betreuungsaufwand während Hitzeperioden in der steirischen Personalausstattungsverordnung, kurz PAVO, entsprechend zu berücksichtigen.

„Hitzeschutz ist Bewohner:innen- und Beschäftigtenschutz zugleich. Wer während einer Hitzewelle mehr Betreuung und Pflege leisten muss, braucht dafür auch ausreichend Personal und Unterstützung. Eine zeitgemäße PAVO muss den tatsächlichen Pflegebedarf abbilden. Dazu gehört auch der deutlich höhere Aufwand an heißen Tagen. Das schützt die Bewohner:innen und entlastet jene Beschäftigten, die unter ohnehin schwierigen Bedingungen täglich Verantwortung tragen. Das Land muss den Pflegewohnheimen zur Seite stehen, anstatt die Verantwortung auf die einzelnen Einrichtungen abzuwälzen“, fordert KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Blinde Flecken in Amesbauers Sozialbilanz

09-09-26 Nach­dem der Ent­wurf für das neue So­zial­hil­fe­ge­setz des Bun­des öf­f­ent­lich ge­wor­den ist, kün­digt So­zial­lan­des­rat Han­nes Ames­bau­er in ei­ner Aus­sen­dung be­reits „er­bit­ter­ten Wi­der­stand der Stei­er­mar­k“ an, soll­te die Re­form sei­nen Be­müh­un­gen „mas­siv ent­ge­gen­ste­hen“. Er rühmt sich al­so wei­ter­hin da­mit, das st­rengs­te…

Verfügungsmittel für Klubs werden abgeschafft

09-09-26 Ein vor we­ni­gen Ta­gen den Me­di­en zu­ge­spiel­ter Roh­be­richt des städ­ti­schen Kon­trollamts för­der­te zu­ta­ge, dass vie­len Bür­os Feh­ler, meist for­ma­ler Na­tur, bei der Ab­rech­nung der Ver­fü­g­ungs­mit­teln un­ter­lau­fen sind, aber auch Aus­ga­ben ge­tä­tigt wur­den, die nicht den Richt­li­ni­en ent­sp­re­chen. Als Kon­se­qu­enz dar­aus…

20 Jahre KPÖ-Bildungsverein

03-09-26 Wo po­li­ti­sche Bil­dung auf Kul­tur trifft. Der KPÖ-Bil­dungs­ve­r­ein fei­ert heu­er sein 20-jäh­ri­ges Be­ste­hen. Aus die­sem An­lass ha­ben wir uns mit Er­nest Kal­te­neg­ger über die An­fän­ge des Bil­dungs­ve­r­eins un­ter­hal­ten. 

Budgetsperre in Graz? – 9 Fragen und 9 Antworten

03-09-26 Me­di­en­be­rich­te ko­chen hoch: an­geb­lich sei Gra­z „so gut wie zah­lung­s­un­fähi­g“ – das Ge­gen­teil ist rich­tig: Die Stadt setzt wie vom Ge­mein­de­rat be­sch­los­sen recht­zei­tig Maß­nah­men, um die Li­qui­di­tät si­cher­zu­s­tel­len.

Veröffentlicht: 17. Juli 2026