Ausgrenzung auf Steirisch: Landesregierung verwehrt RosaLila PantherInnen die Teilnahme am Aufsteirern

53824248128_ff25ef2131_c.jpg
"Queere Menschen sind Teil unserer Gesellschaft und damit selbstverständlich auch Teil der steirischen Kultur und Tradition!"

Die Entscheidung der Landesregierung, den RosaLila PantherInnen eine Woche vor dem Aufsteirern den Stand zu verwehren, ist eine absolute Frechheit. Es ist völlig inakzeptabel, dass Blau-Schwarz nun scheinbar glaubt, darüber bestimmen zu können, wer bei einer steirischen Veranstaltung teilnehmen darf und wer nicht – und das, obwohl das Festival gar nicht vom Land, sondern von einer Kulturagentur organisiert wird. „Die Begründung, der volkskulturelle Mehrwert sei nicht erkennbar, ist fadenscheinig und schlichtweg diskriminierend. Denn queere Menschen sind Teil unserer Gesellschaft und damit selbstverständlich auch Teil der steirischen Kultur und Tradition“, sagt KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Besonders befremdlich ist außerdem die Art und Weise, wie mit dem Verein umgegangen wird: Die RosaLila PantherInnen erfuhren erst aus den Medien von der Absage, ein offizielles Schreiben liegt ihnen noch nicht vor. „So behandelt man keinen Verein, der seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt leistet. Mit dieser Absage wird klar politische Macht missbraucht und Menschen bewusst ausgeschlossen – wir fordern daher ihre sofortige Rücknahme“, so Klimt-Weithaler.

Asbest kennt keine Grenzen: KPÖ fordert bundesweite Lösungen

26-03-26 Der As­best-Skan­dal hat sich aus­ge­hend vom Bur­gen­land mitt­ler­wei­le auf meh­re­re Bun­des­län­der so­wie über die Staats­g­ren­zen hin­aus aus­ge­wei­tet. Be­trof­fen sind of­fen­bar auch die Stei­er­mark und Nie­der­ös­t­er­reich. Da­mit wird im­mer deut­li­cher, dass es sich nicht um ein iso­lier­tes re­gio­na­les Pro­b­lem han­delt, son­dern…

Wirtschaft(en) in Graz

25-03-26 In­ves­ti­tio­nen der Stadt und ih­rer Toch­ter­fir­men ha­ben wich­ti­ge Im­pul­se für die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und die Schaf­fung von Ar­beits­plät­zen ge­setzt.

Von Autos zu Waffen – KPÖ gegen Wirtschaft, die von Krieg profitiert!

24-03-26 Im­mer mehr stei­ri­sche Un­ter­neh­men, al­len voran je­ne im Mo­bi­li­täts­clus­ter, ent­de­cken die Rüs­tungs- und Si­cher­heits­in­du­s­trie als neu­es Ge­schäfts­feld – die Lan­des­re­gie­rung will da­bei ak­tiv Schüt­zen­hil­fe leis­ten. Was im Be­richt zur Stei­ri­schen Stand­ort­part­ner­schaft harm­los als „Un­ter­stüt­zung bei der Trans­for­ma­ti­on der Mo­bi­li­täts­wirt­schaft" ver­k­lei­det…

Veröffentlicht: 4. September 2025