Wohnunterstützungsreform entzieht tausenden Haushalten dringend benötigte Hilfe

Alexander Melinz
„Von sozialer Gerechtigkeit kann hier keine Rede sein – im Gegenteil: Diese Politik trifft all jene, die jetzt schon extrem unter den Teuerungen leiden.“

Heute hat die blau-schwarze Landesregierung im Landtag endgültig beschlossen, die Valorisierung der Wohnunterstützung abzuschaffen - für die KPÖ ein schwerer Rückschlag für tausende steirische Haushalte, die ohnehin mit steigenden Mieten und Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben. Die automatische Anpassung an die Inflation wurde erst 2024 auf Druck der KPÖ eingeführt und sollte sicherstellen, dass diese Unterstützungsleistung ihren Wert nicht verliert - genau das ist mit dieser Reform leider passiert.

„Wenn FPÖ und ÖVP behaupten, dass die Höchstsätze gleich bleiben, verschweigen sie, dass die Abschaffung der Valorisierung zu einem realen Wertverlust führt. Das ist nichts anderes als eine versteckte Kürzung“, kritisiert KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz. „Von sozialer Gerechtigkeit kann hier keine Rede sein – im Gegenteil: Diese Politik trifft all jene, die jetzt schon extrem unter den Teuerungen leiden.“

Realitätsferne Pflegepolitik: Landesrat plant weitere Belastungen für Heimbewohner:innen

19-06-26 Dass der Pf­le­ge­be­reich vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen steht, ist seit Jah­ren be­kannt: Die Zahl der pf­le­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen steigt kon­ti­nu­ier­lich, gleich­zei­tig feh­len Pf­le­ge­kräf­te, wäh­rend ho­he Be­las­tun­gen, zu­neh­men­der Ar­beits­druck und ei­ne star­ke Fluk­tua­ti­on die Si­tua­ti­on wei­ter ver­schär­fen. Um­so be­f­remd­li­cher ist die Prio­ri­tä­ten­set­zung von…

Gemeinderat: ÖBB-Fahrdienstleitung in Graz muss erhalten bleiben

19-06-26 Die Fahr­di­enst­lei­tung am Gra­zer Haupt­bahn­hof soll auf­ge­las­sen und nach Vil­lach über­sie­delt wer­den: Für Graz, wür­de das ei­nen mas­si­ven Rück­schritt be­deu­ten. 34 Ar­beits­plät­ze sind in Ge­fahr. Nach ei­nem KPÖ-An­trag for­dert der Gra­zer Ge­mein­de­rat nun Bun­des­mi­nis­ter Pe­ter Han­ke (SPÖ) zum Han­deln auf.

Veröffentlicht: 21. Oktober 2025