Wohnraum muss zum Wohnen da sein – strengere Kontrollen für Airbnb und Co.
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Die Wirtschaftskammer kündigt eine verschärfte Kontrolle von Kurzzeitvermietungen auf Plattformen wie Airbnb und Booking.com an. Hintergrund sind zahlreiche Beschwerden über einen zunehmenden Wildwuchs an touristischen Angeboten, bei denen gesetzliche Vorgaben nicht eingehalten werden. Daher soll jetzt gezielt gegen illegale Vermietungen vorgegangen und Anzeige erstatten werden, wenn kein Gewerbe anmeldet wurde.
Dieses Vorhaben ist auch ein längst überfälliger Schritt. Die KPÖ fordert schon seit Jahren strengere Kontrollen und wirksame Strafen gegen illegale Kurzzeitvermietung. In Graz konnten hingegen schon positive Fortschritte erzielt werden: Seit dem Vorjahr liefert Airbnb monatlich Daten zu den Airbnb-Unterkunftgebern an die Stadt, wodurch nicht gemeldete Vermietungen leichter aufgedeckt werden können. Nun muss sich auch die Landesregierung diesem Thema widmen und endlich härter durchgreifen. „Wohnraum muss in erster Linie zum Wohnen da sein und darf nicht zur Profitmacherei über Kurzzeitvermietungen missbraucht werden“, kritisiert KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz.
Veröffentlicht: 16. April 2026