Wohnraum muss zum Wohnen da sein – strengere Kontrollen für Airbnb und Co.

airbnb-Peggy-Pixabay.jpg
Die KPÖ fordert schon seit Jahren strengere Kontrollen und wirksame Strafen gegen illegale Kurzzeitvermietung.
Foto: © Pixabay, Peggy

Die Wirtschaftskammer kündigt eine verschärfte Kontrolle von Kurzzeitvermietungen auf Plattformen wie Airbnb und Booking.com an. Hintergrund sind zahlreiche Beschwerden über einen zunehmenden Wildwuchs an touristischen Angeboten, bei denen gesetzliche Vorgaben nicht eingehalten werden. Daher soll jetzt gezielt gegen illegale Vermietungen vorgegangen und Anzeige erstatten werden, wenn kein Gewerbe anmeldet wurde.

Dieses Vorhaben ist auch ein längst überfälliger Schritt. Die KPÖ fordert schon seit Jahren strengere Kontrollen und wirksame Strafen gegen illegale Kurzzeitvermietung. In Graz konnten hingegen schon positive Fortschritte erzielt werden: Seit dem Vorjahr liefert Airbnb monatlich Daten zu den Airbnb-Unterkunftgebern an die Stadt, wodurch nicht gemeldete Vermietungen leichter aufgedeckt werden können. Nun muss sich auch die Landesregierung diesem Thema widmen und endlich härter durchgreifen. „Wohnraum muss in erster Linie zum Wohnen da sein und darf nicht zur Profitmacherei über Kurzzeitvermietungen missbraucht werden“, kritisiert KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz.

Elke Kahr: Mieterhöhung bundesweit aussetzen

09-02-23 „Die stän­di­ge Un­si­cher­heit, ob man die Woh­nung in ein paar Mo­na­ten be­zah­len kann, ist un­zu­mut­bar. Die Mie­te­rin­nen und Mie­ter brau­chen ei­ne Ent­las­tung“, sagt die Gra­zer Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr (KPÖ).

Veröffentlicht: 16. April 2026