Wohnen darf kein Luxus sein!

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"Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht zum Luxusgut werden, mit dem private Investoren immer höhere Profite erzielen."

Wie der ORF berichtet, sind die Mieten in der Steiermark laut einer Analyse von ImmoScout24 heuer um 14 Prozent gestiegen – damit verzeichnet unser Bundesland den höchsten Anstieg österreichweit. Während die Kosten für Strom, Heizen, Sprit und Lebensmittel ebenfalls in die Höhe gehen, wird es für immer mehr Menschen schwieriger, sich das Leben noch leisten zu können. Für viele ist es bereits jetzt bittere Realität, dass das Geld nicht mehr reicht, um die eigene Wohnung zu heizen und auch der Lebensmitteleinkauf zur finanziellen Belastung wird. Gleichzeitig profitiert die private Wohnlobby von den steigenden Mietpreisen. Für die KPÖ ist klar: Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht zum Luxusgut werden, mit dem private Investoren immer höhere Profite erzielen.

„Gerade jetzt braucht es mehr leistbaren öffentlichen Wohnraum in der Steiermark. Dennoch planen Gemeinden wie Judenburg, Kindberg und Bruck, ihre Gemeindewohnungen zu verkaufen und zu privatisieren, um kurzfristig Budgetlöcher zu stopfen. Das ist kurzsichtig und verschärft die Wohnungsnot langfristig: Jede verkaufte Gemeindewohnung fehlt künftig als leistbarer Wohnraum. Statt kommunales Eigentum aufs Spiel zu setzen, braucht es eine konsequente öffentliche Wohnpolitik. Graz zeigt, wie wichtig Gemeindewohnungen für die Bevölkerung sind – diesen Weg sollte die gesamte Steiermark einschlagen“, betont KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Aufsichtsräte verkleinert und neu besetzt

17-10-26 Im Zu­ge der Spar­maß­nah­men wird in Graz die Zahl der Auf­sichts­rät:in­nen wur­de um rund ein Drit­tel von 84 auf 57 re­du­ziert. Mit Ina Berg­mann wird erst­mals ei­ne Frau Vor­sit­zen­de im Auf­sicht­st­rat der Hol­ding Graz. 

Steirische Kinderbildung- und -betreuung: Schlusslicht statt Fortschritt

15-10-26 Ei­ne neue Ana­ly­se des Mo­men­tum In­sti­tuts stellt der stei­ri­schen Kin­der­be­t­reu­ung ein ne­ga­ti­ves Zeug­nis aus: Mit ei­ner Be­t­reu­ungs­quo­te von nur 24 Pro­zent bei den un­ter Drei­jäh­ri­gen und 89 Pro­zent bei den Drei- bis Fünf­jäh­ri­gen ist die Stei­er­mark in bei­den Al­ters­grup­pen ös­t­er­reich­weit…

Veröffentlicht: 13. Oktober 2026