„Wenig zufriedenstellend“ – Das kritisiert die KPÖ am SWÖ-Abschluss

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„Diese Menschen leisten Tag für Tag unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft – sie hätten sich einen Abschluss verdient, der nicht nur Respekt in Worten zeigt, sondern auch auf dem Gehaltszettel spürbar ist."

Nach monatelangen Verhandlungen wurde nun ein Gehaltsabschluss für die Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich erzielt – ein Ergebnis, das für viele Betroffene nur wenig zufriedenstellend ist. Von den ursprünglich geforderten 4 Prozent bleibt deutlich weniger übrig. Die ausverhandelten 2,6 Prozent bleiben deutlich unter der Inflationsrate, zumal die Erhöhung erst ab April wirksam wird und damit auf das gesamte Jahr gerechnet lediglich rund 1,95 Prozent entspricht. Zwar wurde auch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen vereinbart, etwa eine leichtere Aufstockung für Teilzeitbeschäftigte, doch gerade in einem so wichtigen Bereich wie Pflege, Gesundheit und Soziales hätten sich die Beschäftigten ein spürbar höheres Plus verdient.

Diese Menschen leisten Tag für Tag unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft – unter oft schwierigen Bedingungen und mit großer Verantwortung. Sie hätten sich einen Abschluss verdient, der nicht nur Respekt in Worten zeigt, sondern auch auf dem Gehaltszettel spürbar ist. Wer die Arbeit dieser Berufe ernst nimmt, muss auch bereit sein, sie entsprechend zu entlohnen", betont KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz.

Unverzichtbare Arbeit verdient faire Bezahlung – KPÖ unterstützt Beschäftigte in der SWÖ

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Veröffentlicht: 27. Januar 2026