Von Autos zu Waffen – KPÖ gegen Wirtschaft, die von Krieg profitiert!

Waffen-liefern-keinen-Frieden_Titelbild_1920-1000px.jpg
"Was als wirtschaftliche Chance verkauft wird, ist in Wahrheit eine schleichende Militarisierung unserer Wirtschaft."

Immer mehr steirische Unternehmen, allen voran jene im Mobilitätscluster, entdecken die Rüstungs- und Sicherheitsindustrie als neues Geschäftsfeld – die Landesregierung will dabei aktiv Schützenhilfe leisten. Was im Bericht zur Steirischen Standortpartnerschaft harmlos als „Unterstützung bei der Transformation der Mobilitätswirtschaft" verkleidet wird, meint in Wahrheit die systematische Verzahnung ziviler Unternehmen mit der Rüstungsindustrie. Der Mobilitätscluster ACStyria empfiehlt seinen Mitgliedern bereits die Teilnahme an Rüstungsmessen wie der von Rheinmetall gesponserten „DroneVation & Defence" – nicht etwa, um die österreichische Landesverteidigung zu stärken, sondern vorrangig um Exportchancen für Drohnen, Missiles, Panzertechnologie und sogenannte Dual-Use-Güter zu erschließen. Warum ein neutrales Land wie Österreich aus Krieg und Waffen ein Exportgeschäft machen soll, erschließt sich der KPÖ nicht.

Aus diesem Grund bringt die KPÖ heute im Zuge der Landtagsdebatte zur Standortpartnerschaft einen Entschließungsantrag ein und lehnt die aktive Begleitung dieser Transformation durch die Landesregierung klar ab. „Was als wirtschaftliche Chance verkauft wird, ist in Wahrheit eine schleichende Militarisierung unserer Wirtschaft. Doch die Steiermark soll kein Rüstungsstandort werden – schon gar nicht mit Unterstützung der Landesregierung und auf Kosten unserer Neutralität. Dass der Mobilitätscluster seinen Mitgliedern Rüstungsmessen empfiehlt und die Landesregierung das als Standortpolitik verkauft, ist für die KPÖ nicht hinnehmbar. Wir wollen keine Wirtschaft, die von Krieg profitiert“, betont KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Bund, Länder, Gemeinden: Warum sind eigentlich alle pleite?

06-11-26 Der Bund „spar­t“, das Land will „den Speck weg­schnei­den“ und schon je­de zwei­te stei­ri­sche Kom­mu­ne ist ei­ne „Ab­gangs­ge­mein­de“. Ak­tu­ell gibt es kaum ein Bud­get, das nicht aus dem letz­ten Loch pfeift. Warum ist das so? Und wo ist das gan­ze…

Equal Pay Day: Der Lohnungleichheit auf der Spur

06-11-26 KPÖ, KJÖ, KSV, Jun­ge Lin­ke und der Bund De­mo­k­ra­ti­scher Frau­en ha­ben sich heu­te bei ei­ner Ak­ti­on am Süd­t­i­ro­ler­platz mit ei­ner Lu­pe im Ge­päck auf die Su­che nach mehr Lohn­tran­s­pa­renz ge­macht.

Förderansuchen: Stadt Graz kann Mittel freigeben

06-11-26 Der Stadt Graz ist es ge­lun­gen, die fi­nan­zi­el­len Mit­tel be­reit­zu­s­tel­len, um 80 Pro­zent des noch of­fe­nen För­der­vo­lu­mens für das Jahr 2026 zur Aus­zah­lung brin­gen zu kön­nen; für die Sport­dach­ver­bän­de kön­nen 300.000 Eu­ro be­reit­ge­s­tellt wer­den.

Mädchen- und Fraueneinrichtungen stärken!

06-11-26 Der KPÖ-Land­tags­klub hat di­ver­se Ein­rich­tun­gen be­sucht. Der KPÖ-Land­tags­klub be­such­te in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten un­ter­schied­li­che Frau­en- und Mäd­chen­ein­rich­tun­gen in der Stei­er­mark. The­ma wa­ren ih­re wich­ti­gen An­ge­bo­te, aber auch die wach­sen­den Her­aus­for­de­run­gen.

Veröffentlicht: 24. März 2026