Schluss mit profitorientierter Pflege - Land Steiermark soll 20 Senecura-Heime übernehmen!

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Die KPÖ fordert die Landesregierung mittels Antrag auf, mit dem Eigentümer der steirischen Senecura Pflegeheime über einen Kauf durch das Land Steiermark in Verhandlung zu treten.

Österreichs größter gewinnorientierter Pflegeheimbetreiber Senecura soll verkauft werden und die Schweizer UBS Bank sucht bereits Interessenten. Angesichts dessen fordert die KPÖ ein klares und mutiges Handeln der Landesregierung: Das Land Steiermark soll die 20 Senecura-Einrichtungen in der Steiermark übernehmen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung gemeinnütziger Pflege setzen.

Jetzt ist der Moment gekommen, Verantwortung zu übernehmen. Wenn wir die Chance haben, 20 Heime aus den Händen eines profitorientierten Konzerns zu befreien, dann müssen wir sie auch nützen! Es braucht öffentliche oder gemeinnützige Träger, die das Wohl der Bewohner:innen und gute Arbeitsbedingungen für das Personal in den Mittelpunkt stellen“, sagt KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Im neuen Pflege- und Betreuungsgesetz ist klar geregelt, dass man weg von gewinnorientierten und hin zu gemeinnützigen Heimen will. Aus Sicht der KPÖ ist das äußerst sinnvoll, denn nach wie vor werden in der Steiermark 55% der Heime gewinnorientiert betrieben. Die zum Verkauf stehenden Senecura Pflegeheime bieten nun den nächsten logischen Schritt, um dem beschlossenen Gesetz gerecht zu werden.

Daher fordert die KPÖ die Landesregierung mittels Antrag auf, mit dem Eigentümer der steirischen Senecura Pflegeheime über einen Kauf durch das Land Steiermark in Verhandlung zu treten.

Graz fordert: Keine Verschlechterung des Pflegeschlüssels!

23-01-26 Die Lan­des­re­gie­rung plant ei­ne Kür­zung des Per­so­nal­schlüs­sels in Pf­le­ge­wohn­hei­men. Al­lein in Graz wä­ren rund 2.400 Heim­be­woh­ner:in­nen von ei­ner sol­chen Kür­zung di­rekt be­trof­fen. Als Pf­le­ge­wohn­heim­be­t­rei­be­rin trägt die Stadt Graz hier ei­ne be­son­de­re Ver­ant­wor­tung, denn sie ist der öf­f­ent­li­chen Da­s­eins­vor­sor­ge verpf­lich­tet –…

»Schutz des Grazer Trinkwassers muss oberste Priorität haben!«

23-01-26 Im De­zem­ber stell­te KPÖ-Ge­mein­de­rä­tin Mi­riam Her­lics­ka im Ge­mein­de­rat ei­nen An­trag, der die Si­cher­heit des Gra­zer Trink­was­sers in Zu­sam­men­hang mit dem ge­plan­ten Mur­kraft­werk in St­ü­bing zum In­halt hat­te. Wie sich her­aus­s­tell­te zur rech­ten Zeit.   

SWÖ: KPÖ unterstützt gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen

21-01-26 Am 26. Jän­ner star­tet die fünf­te Ver­hand­lungs­run­de für die Kol­lek­tiv­ver­trä­ge der So­zial­wirt­schaft Ös­t­er­reich. In Vor­be­rei­tung dar­auf fin­det zur Stun­de in Graz ei­ne Be­triebs­rä­te-Kon­fe­renz statt. Mit da­bei KPÖ-Ge­mein­de­rat Phi­l­ipp Ul­rich, selbst Be­hin­der­ten­be­t­reu­er/Pf­le­geas­sis­tent und Be­triebs­rat bei Le­bens­Groß.

Veröffentlicht: 16. April 2025