Pflege in Gefahr – Hände weg vom Personalschlüssel!

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„Was Kornhäusl, Kunasek und Co. hier vorbereiten, ist kein technischer Budgetakt, sondern ein Frontalangriff auf die Pflege."

Im letzten Gesundheits- und Pflegeausschuss wurde bekannt, dass die steirische Landesregierung eine Verschlechterung des Personalschlüssels in Pflegewohnheimen erwägt. Der zuständige Landesrat Kornhäusl sprach davon, dass es „keine Denkverbote“ gebe. Eine Senkung des Pflegeschlüssels hätte jedoch gravierende Folgen: Weniger Zeit, Zuwendung und Sicherheit für rund 13.000 Bewohner:innen in der Steiermark sowie noch mehr Druck und Überlastung für Pflegekräfte, die bereits heute an der Belastungsgrenze arbeiten. In Zeiten akuten Personalmangels wäre dieser Schritt ein fatales Signal und würde die Abwanderung aus dem Pflegeberuf weiter verschärfen.

Widerstand gegen Kürzungspläne der Landesregierung wächst

Gegen diese Pläne regt sich bereits breiter Widerstand: Vor der Landtagssitzung versammelten sich heute Pflegekräfte, Betroffene und Unterstützer:innen, um gegen eine Verschlechterung des Personalschlüssels zu protestieren. Im Landtag selbst bringt die KPÖ in der heutigen Landtagssitzung eine Dringliche Anfrage ein, um von Blau-Schwarz Klarheit über die geplanten Maßnahmen und deren Folgen zu verlangen.

„Was Kornhäusl, Kunasek und Co. hier vorbereiten, ist kein technischer Budgetakt, sondern ein Frontalangriff auf die Pflege. Wer beim Pflegepersonal kürzt, gefährdet die Versorgung der Menschen und treibt Pflegekräfte aus dem Beruf. Wir werden nicht zulassen, dass FPÖ und ÖVP die Pflege kaputtsparen – der Personalschlüssel muss verbessert und nicht verschlechtert werden“, kritisiert KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Petition gegen Herabsenkung des Pflegeschlüssels

Schon jetzt wird der Personalschlüssel den realen Bedarfen nicht gerecht. Aber anstatt die Situation zu verbessern, bereitet die Landesregierung weitere Kürzungen vor. Sie haben offenbar immer noch nicht begriffen: Wer heute beim Personal kürzt, zahlt morgen doppelt: Mit Ausfällen, mit Qualitätsverlust, mit zerstörtem Vertrauen. Aus diesem Grund wurde eine Online-Petition gestartet, die einen sofortigen Stopp aller Kürzungspläne und einen Fahrplan zur Verbesserung des Personalschlüssels bis 2030 verlangt.

Hier unterschreiben: Petition - Pflege in Gefahr

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Veröffentlicht: 20. Januar 2026