Nächste Kündigungswelle bei AVL: Wie viele Hiobsbotschaften braucht es noch?

290126-avl.jpg
"Die Beschäftigten brauchen Sicherheit und Perspektiven – nicht den ständigen Druck und die Angst vor dem nächsten Jobabbau."
Foto: © Copyright AVL List GmbH 2023

Schon wieder trifft eine Hiobsbotschaft die steirische Industrie: Bei AVL sollen 350 Arbeitsplätze gestrichen werden und das nachdem bereits im Vorjahr eine Kündigungswelle für große Verunsicherung gesorgt hat. Für die KPÖ ist klar: Es kann nicht sein, dass nahezu im Wochentakt derartige Meldungen kommen und immer mehr Menschen von heute auf morgen ihren Job verlieren. Daher fordert die KPÖ die Landesregierung auf, endlich ein klares Konzept vorzulegen, um dem fortlaufenden Abbau von Industriearbeitsplätzen entgegenzuwirken. Zudem ist auch der Bund in der Pflicht, wirksame Maßnahmen auf den Tisch zu legen.

„Die Beschäftigten brauchen Sicherheit und Perspektiven – nicht den ständigen Druck und die Angst vor dem nächsten Jobabbau. Wenn in einem der größten steirischen Industriebetriebe innerhalb kurzer Zeit hunderte Stellen gestrichen werden, dann ist das ein Alarmsignal. Land und Bund müssen endlich handeln – mit einem konkreten Plan zur Sicherung der Arbeitsplätze, statt tatenlos zuzusehen, wie immer mehr Arbeitsplätze verschwinden“, sagt KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz.

Grazer Fernwärme: Landeshauptmann Kunasek sitzt am Steuer und agiert als Beifahrer

24-03-26 Die KPÖ hat ei­ne schrift­li­che An­fra­ge an den zu­stän­di­gen Lan­des­haupt­mann Ma­rio Ku­na­sek ge­s­tellt, die sich mit der Zu­kunft der Gra­zer Fern­wär­me­ver­sor­gung und der Rol­le der En­er­gie Stei­er­mark be­schäf­tigt. Die Ant­wor­ten zei­gen klar: Ob­wohl das Land Al­lein­ei­gen­tü­mer der En­er­gie Stei­er­mark ist…

Vertrag mit Oberösterreich besiegelt: LKH Bad Aussee ist Geschichte

24-03-26 Nach mo­na­te­lan­ger Un­ge­wiss­heit ist der Ver­trag mit dem Kli­ni­kum Bad Ischl nun be­sie­gelt: Ab 1. April wer­den Pa­ti­ent:in­nen aus dem Be­zirk Lie­zen über­nom­men, im Ge­gen­zug über­weist die Stei­er­mark da­für jähr­lich rund 3,8 Mil­lio­nen Eu­ro nach Ober­ös­t­er­reich. Was als gro­ßer Er­folg…

Gemeinsam stärker: Warum Eingemeindungen Sinn machen

23-03-26 Fi­nanz­stadt­rat Man­f­red Eber un­ter­stützt den Vor­schlag von Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr, Graz grö­ß­er zu den­ken. Für ihn ist klar, dass die ak­tu­el­le Dis­kus­si­on kei­ne theo­re­ti­sche ist, son­dern ei­ne Fra­ge der zu­künf­ti­gen Ent­wick­lung des ge­sam­ten Großraums.

Veröffentlicht: 29. Januar 2026