Mercosur-Abkommen: Kleine landwirtschaftliche Betriebe verlieren, große Konzerne profitieren

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"Dieses Abkommen fördert prekäre Produktionsbedingungen, Umweltzerstörung und Konzerninteressen."

Die KPÖ lehnt das heute beschlossene Mercosur-Abkommen entschieden ab, da es exemplarisch für eine Handelspolitik steht, die Profite großer Konzerne über ökologische und soziale Interessen stellt. Während heimische Bäuer:innen unter immer strengeren Auflagen produzieren, öffnet die EU den Markt für Billigimporte aus Ländern mit deutlich niedrigeren Umwelt- und Tierwohlstandards. Das verschärft den Preisdruck und bedroht insbesondere kleinstrukturierte landwirtschaftliche Betriebe – auch in der Steiermark.

Zugleich stehen die Förderung von Regenwaldabholzung, steigende CO₂-Emissionen durch globale Transportketten und der zunehmende Einfluss internationaler Agrarkonzerne in klarem Widerspruch zu einer nachhaltigen und regional verankerten Versorgung. Wer ernsthaft über Klimaschutz sowie qualitativ hochwertige und leistbare Lebensmittel spricht, kann einem solchen Abkommen nicht zustimmen.

„Dieses Abkommen fördert prekäre Produktionsbedingungen, Umweltzerstörung und Konzerninteressen. Die Folgen tragen vor allem arbeitende Menschen, Bäuerinnen und Bauern sowie kleine landwirtschaftliche Betriebe – in der EU, aber auch in den Mercosur-Ländern selbst. Die KPÖ lehnt diesen Kurs ab und fordert eine Handelspolitik, die regionale Versorgung, sichere Arbeitsplätze und wirksamen Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt“, betont Landwirtschaftssprecher und Landesvorsitzender Alexander Melinz.

Graz sichert leistbaren öffentlichen Verkehr

30-10-26 Kei­ne Ein­grif­fe in Fahr­plä­ne – Zu­zah­lung zum Kli­mati­cket wird re­du­ziert, bleibt aber er­hal­ten. „Mo­bi­li­tät ist ein Grund­be­dürf­nis und ein we­sent­li­cher Teil der Da­s­eins­vor­sor­ge. Des­halb ist es uns wich­tig, die­se Un­ter­stüt­zung für die Nut­zung des Öf­f­ent­li­chen Ver­kehrs wei­ter­hin für al­le auf­recht zu er­hal­ten“, be­tont Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr.

Wenn niemand mehr da ist: Wer sorgt für ein Begräbnis?

30-10-26 Mit der Ab­schaf­fung des So­zial­hil­fe­ge­set­zes auf Lan­des­e­be­ne sind mit 1. Jän­ner 2025 zahl­rei­che bis­her ge­setz­lich ge­re­gel­te Leis­tun­gen weg­ge­fal­len. Da­zu zählt auch die Über­nah­me der Kos­ten für ein­fa­che Be­stat­tun­gen, so­ge­nann­te Für­sor­ge­be­gräb­nis­se. „Un­ab­hän­gig da­von, ob An­ge­hö­ri­ge vor­han­den sind oder wer die Kos­ten trägt:…

ASVK: Pläne der Landesregierung gefährden Weltkulturerbe

23-10-26 Mit Sor­ge be­trach­tet die Gra­zer Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr die von Lan­des­haupt­mann Ma­rio Ku­na­sek beim „De­re­gu­lie­rungs­gip­fel“ vor­ge­leg­ten Plä­ne zur Auf­wei­chung des Schut­zes der Gra­zer Alt­stadt. Die von der FPÖ-ÖVP-Lan­des­koa­li­ti­on prä­sen­tier­ten Schrit­te se­hen ei­nen weit­rei­chen­den Rück­bau der un­ab­hän­gi­gen Alt­stadt­sach­ver­stän­di­gen­kom­mis­si­on (ASVK) vor.

Veröffentlicht: 9. Januar 2026