Mehr Schein als Sein – Blau-schwarze Landesregierung setzt falsche Prioritäten

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Die heutige Bilanz der FPÖ zeigt klar: Für echte soziale Verantwortung ist sie nicht bereit!“

Die FPÖ hat heute in einer Pressekonferenz Bilanz über die vergangenen sechs Monate in Regierungsverantwortung gezogen. Während die Landeshauptmannpartei davon spricht, „Ideologische Experimente durch Politik mit Hausverstand“ ersetzt zu haben, zeigt ein Blick auf die Realität in der Steiermark das genaue Gegenteil. Anstatt dringend notwendige Maßnahmen für die steirische Bevölkerung zu setzen, wurden politische Nebelgranaten gezündet: Die gesetzliche Verankerung der Landeshymne, die Abschaffung des Lufthunderters und die Einführung einer Bezahlkarte für Asylwerber:innen lösen weder Wohnungsnot, noch hohe Kosten für Lebensmittel und Energie.

Besonders prekär sieht es aktuell im Sozialbereich aus, nachdem Anti-Soziallandesrat Amesbauer konsequent gegen soziale Errungenschaften vorgeht, die über Jahre aufgebaut wurden: „Die angekündigte Streichung von Förderungen für zahlreiche soziale Vereine ist ein direkter Angriff auf den sozialen Zusammenhalt und die solidarischen Strukturen in der Steiermark. Es braucht eine Politik mit Herz und Verstand – nicht einen Kurs, der Ungleichheit vertieft und soziale Spannungen verschärft. Die heutige Bilanz der FPÖ zeigt klar: Für echte soziale Verantwortung ist sie nicht bereit“, sagt KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Die KPÖ wird sich weiterhin für konkrete Verbesserungen einsetzen: leistbares Wohnen, armutsfeste Löhne, eine flächendeckende Gesundheitsversorgung und der Schutz sozialer Einrichtungen. „Wir fordern die Landesregierung auf, ihre Prioritäten zu überdenken und endlich Maßnahmen zu setzen, die das tägliche Leben der Menschen wirklich erleichtern – statt mit ideologischen Projekten von Versäumnissen abzulenken!“

Graz fordert: Keine Verschlechterung des Pflegeschlüssels!

23-01-26 Die Lan­des­re­gie­rung plant ei­ne Kür­zung des Per­so­nal­schlüs­sels in Pf­le­ge­wohn­hei­men. Al­lein in Graz wä­ren rund 2.400 Heim­be­woh­ner:in­nen von ei­ner sol­chen Kür­zung di­rekt be­trof­fen. Als Pf­le­ge­wohn­heim­be­t­rei­be­rin trägt die Stadt Graz hier ei­ne be­son­de­re Ver­ant­wor­tung, denn sie ist der öf­f­ent­li­chen Da­s­eins­vor­sor­ge verpf­lich­tet –…

»Schutz des Grazer Trinkwassers muss oberste Priorität haben!«

23-01-26 Im De­zem­ber stell­te KPÖ-Ge­mein­de­rä­tin Mi­riam Her­lics­ka im Ge­mein­de­rat ei­nen An­trag, der die Si­cher­heit des Gra­zer Trink­was­sers in Zu­sam­men­hang mit dem ge­plan­ten Mur­kraft­werk in St­ü­bing zum In­halt hat­te. Wie sich her­aus­s­tell­te zur rech­ten Zeit.   

SWÖ: KPÖ unterstützt gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen

21-01-26 Am 26. Jän­ner star­tet die fünf­te Ver­hand­lungs­run­de für die Kol­lek­tiv­ver­trä­ge der So­zial­wirt­schaft Ös­t­er­reich. In Vor­be­rei­tung dar­auf fin­det zur Stun­de in Graz ei­ne Be­triebs­rä­te-Kon­fe­renz statt. Mit da­bei KPÖ-Ge­mein­de­rat Phi­l­ipp Ul­rich, selbst Be­hin­der­ten­be­t­reu­er/Pf­le­geas­sis­tent und Be­triebs­rat bei Le­bens­Groß.

Veröffentlicht: 24. Juni 2025