Leistbarer Wohnraum für Studierende muss erhalten bleiben

Wohnen_Wohnung_Miete_Mietkosten_Wohnraum_Mieterhöhung (2).jpg
„Wer das Studierendenwohnheim in der Billrothgasse jetzt verkauft, verkauft nicht nur eine Immobilie, sondern auch die Zukunftschancen vieler junger Menschen."

Die KPÖ spricht sich entschieden gegen den geplanten Verkauf des Landeswohnheims in der Grazer Billrothgasse nahe des LKH Uniklinikums aus. Gerade in Zeiten massiv steigender Wohnkosten ist es unverantwortlich, eine seit Jahrzehnten bestehende, leistbare Wohnmöglichkeit für Studierende in Frage zu stellen. Ein Verkauf durch das Land würde nicht nur die finanzielle Situation vieler verschärfen, sondern auch ein bedenkliches Signal im Umgang mit öffentlichem Eigentum aussenden.

„Wer das Studierendenwohnheim in der Billrothgasse jetzt verkauft, verkauft nicht nur eine Immobilie, sondern auch die Zukunftschancen vieler junger Menschen. Gerade angesichts der Teuerung braucht es mehr leistbaren Wohnraum – nicht weniger“, betont KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler. „Dass die Landesregierung überhaupt in Erwägung zieht, dieses bewährte Wohnheim zu verkaufen und damit einer möglichen Privatisierung Tür und Tor zu öffnen, ist ein sozialpolitischer Fehlgriff.“

Auch der Kommunistische Studierendenverband (KSV) kritisiert das Vorhaben scharf: „Vor allem für viele Studierende der MedUni ist dieses Wohnheim der einzige Weg, Studium und Leben in Graz überhaupt finanzieren zu können. Ein Verkauf wäre ein Schlag ins Gesicht all jener, die ohnehin schon unter enormem finanziellen Druck stehen. Die Landesregierung darf nicht weiter zuschauen, wie leistbarer Wohnraum verschwindet – sie muss handeln, und zwar jetzt. Die zahlreichen Unterschriften unter der laufenden Petition zeigen deutlich, wie groß der Bedarf ist und wie wichtig dieses Wohnheim für viele Studierende bleibt.“

Gemeinden unter Kostendruck: KPÖ fordert rasche Entlastung der Kommunen

11-02-26 Im­mer mehr stei­ri­sche Ge­mein­den stöh­nen un­ter enor­men Mehr­kos­ten bei So­zial­hil­fe- und Pf­le­ge­aus­ga­ben. Ver­ant­wort­lich da­für ist maß­geb­lich die Re­form der ehe­ma­li­gen Lan­des­re­gie­rung aus ÖVP und SPÖ, die ei­ne „fai­re­re Ver­tei­lung“ ver­spro­chen hat­te, in der Pra­xis je­doch für mas­si­ve fi­nan­zi­el­le Mehr­be­las­tun­gen ge­sorgt…

Echte Teilhabe: Warum die KPÖ eine rasche Wiederaufnahme der „Partnerschaft Inklusion“ fordert

10-02-26 In der ver­gan­ge­nen Le­gis­la­tur­pe­rio­de be­stand mit der so­ge­nann­ten „Part­ner­schaft In­k­lu­si­on“ ein struk­tu­rier­ter Aus­tausch zwi­schen dem Land Stei­er­mark und Selbst­ver­t­re­tung­s­or­ga­ni­sa­tio­nen von Men­schen mit Be­hin­de­run­gen. Die­ses vom So­zialres­sort in­i­ti­ier­te For­mat er­mög­lich­te es, Be­dürf­nis­se und Pro­b­lem­lö­sun­gen früh­zei­tig zu er­ken­nen, Maß­nah­men ziel­ge­rich­te­ter zu ge­stal­ten…

Protest gegen Pflegekürzungen: Druck auf Landesregierung wächst

09-02-26 Rund 400 Men­schen sind in Graz auf die Stra­ße ge­gan­gen, um ge­gen die dro­hen­de Ver­sch­lech­te­rung des stei­ri­schen Pf­le­ge­schlüs­sels zu pro­tes­tie­ren. Pf­le­ge­kräf­te, An­ge­hö­ri­ge und Un­ter­stüt­zer:in­nen ha­ben deut­lich ge­macht: We­ni­ger Per­so­nal ge­fähr­det Ver­sor­gungs­si­cher­heit und Pf­le­ge­qua­li­tät – und ist nicht ak­zep­ta­bel!

Veröffentlicht: 14. Juli 2025