Kulturszene erneut unter Druck: Förderstillstand sorgt für massive Verunsicherung

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"Die Verantwortung liegt klar bei der blau-schwarzen Kürzungskoalition, die mit ihren Maßnahmen die kulturelle Vielfalt in der Steiermark aufs Spiel setzt."
Foto: © mstonya, Pixabay

Die steirische Kulturszene steht erneut unter massivem Druck. Bereits im vergangenen Jahr kam es unter der blau-schwarzen Landesregierung zu radikalen Kürzungen – viele Kulturinitiativen und Kunstschaffende gingen leer aus oder mussten Projekte einstellen. Nun drohen die nächsten Einschnitte: Seit Monaten können keine neuen Förderansuchen für 2026 gestellt werden, Jahres- und Projektförderungen liegen auf Eis. Wer keinen Mehrjahresvertrag erhalten hat, ist derzeit komplett vom Fördersystem ausgeschlossen. Die Folge ist wachsende Planungsunsicherheit und die Gefahr einer weiteren Ausdünnung des kulturellen Angebots – insbesondere in der freien Szene.

„Nach den Kürzungen im Vorjahr ist die Szene ohnehin verunsichert. Jetzt lässt die Landesregierung Kulturschaffende erneut im Regen stehen. Ohne Förderzusagen kann niemand Programme planen, Verträge abschließen oder faire Gagen zahlen. Die Verantwortung dafür liegt klar bei der blau-schwarzen Kürzungskoalition, die mit ihren Maßnahmen die kulturelle Vielfalt in der Steiermark aufs Spiel setzt“, kritisiert KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

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Veröffentlicht: 5. Februar 2026