KPÖ fordert Beibehaltung der Valorisierung der Wohnunterstützung

200525-Alex.jpg
Die Inflationsanpassung der Wohnunterstützung in der Steiermark darf nicht auch noch dem Rotstift zum Opfer fallen.
Foto: © KPÖ

Seit 2024 wird die Wohnunterstützung in der Steiermark automatisch an die Inflation angepasst – eine Maßnahme, für die die KPÖ jahrelang gekämpft hat. Doch nun gibt es Grund zur Sorge: Die Bundesregierung hat kürzlich beschlossen, zentrale Familienleistungen nicht mehr automatisch zu valorisieren. Die Inflationsanpassung der Wohnunterstützung in der Steiermark darf nicht auch noch dem Rotstift zum Opfer fallen.

Die KPÖ wollte daher in der heutigen Landtagssitzung vom zuständigen Landesrat Amesbauer wissen, ob er garantieren kann, dass die jährliche Inflationsanpassung der Wohnunterstützung erhalten bleibt. Seine Antwort war wie erwartet nicht aussagekräftig und ausweichend.  Anstatt eine klare Zusage zur Fortführung der jährlichen Inflationsanpassung zu geben, versuchte er sich hinter allgemeinen Budgetüberlegungen und Prüfprozessen zu verstecken. Eine verbindliche Aussage blieb er schuldig und zeigt damit einmal mehr, dass die FPÖ nicht so sozial ist, wie sie gerne vorgibt zu sein.

„Gerade jetzt, wo das Leben für viele Menschen zur finanziellen Zerreißprobe wird, braucht es eine verlässliche, soziale Absicherung – alles andere wäre verantwortungslos“, sagt KPÖ-Landtagsabgeordneten Alexander Melinz.

Realitätsferne Pflegepolitik: Landesrat plant weitere Belastungen für Heimbewohner:innen

19-06-26 Dass der Pf­le­ge­be­reich vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen steht, ist seit Jah­ren be­kannt: Die Zahl der pf­le­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen steigt kon­ti­nu­ier­lich, gleich­zei­tig feh­len Pf­le­ge­kräf­te, wäh­rend ho­he Be­las­tun­gen, zu­neh­men­der Ar­beits­druck und ei­ne star­ke Fluk­tua­ti­on die Si­tua­ti­on wei­ter ver­schär­fen. Um­so be­f­remd­li­cher ist die Prio­ri­tä­ten­set­zung von…

Gemeinderat: ÖBB-Fahrdienstleitung in Graz muss erhalten bleiben

19-06-26 Die Fahr­di­enst­lei­tung am Gra­zer Haupt­bahn­hof soll auf­ge­las­sen und nach Vil­lach über­sie­delt wer­den: Für Graz, wür­de das ei­nen mas­si­ven Rück­schritt be­deu­ten. 34 Ar­beits­plät­ze sind in Ge­fahr. Nach ei­nem KPÖ-An­trag for­dert der Gra­zer Ge­mein­de­rat nun Bun­des­mi­nis­ter Pe­ter Han­ke (SPÖ) zum Han­deln auf.

Veröffentlicht: 21. Mai 2025