International Safe Abortion Day: Zugang sichern, Kosten senken, Tabus brechen!

pexels-mrjducky-13231001.jpg
"Für die KPÖ ist allerdings ganz klar: Ein sicherer Abbruch muss überall und für alle zugänglich sein!"

Morgen Sonntag ist International Safe Abortion Day, also der Tag für sichere Schwangerschaftsabbrüche. Weltweit machen Organisationen und Aktivist:innen darauf aufmerksam, dass der Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen ein fundamentales Recht ist, aber trotzdem vielerorts massiv eingeschränkt wird. Auch in Österreich gibt es noch große Hürden: Der Schwangerschaftsabbruch steht nach wie vor im Strafgesetzbuch und bleibt lediglich unter bestimmten Voraussetzungen straffrei (Fristenregelung).

Dazu kommt, dass die hohen Kosten von ungewollt Schwangeren selbst getragen werden müssen und in jedem Bundesland unterschiedlich geregelt sind – in der Steiermark kostet der Schwangerschaftsabbruch etwa doppelt so viel, als in Wien. Außerdem können diese nicht in jedem Krankenhaus durchgeführt werden. Nachdem immer mehr Abteilungen, die sich der Frauengesundheit widmen, in der Steiermark schließen müssen, wird das Angebot leider stetig kleiner. Eigentlich müsste ein Schwangerschaftsabbruch eine selbstverständliche Kassenleistung sein – solange das nicht der Fall ist, braucht es zumindest transparente und einheitliche Kostenregelungen.

„Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass in einem Bundesland wie der Steiermark ein Schwangerschaftsabbruch nicht flächendeckend angeboten wird und zudem deutlich teurer ist als in Wien. Damit wird das Recht auf Selbstbestimmung von Schwangeren zu einer Frage des Wohnorts und der Geldbörse gemacht. Für die KPÖ ist allerdings ganz klar: Ein sicherer Abbruch muss überall und für alle zugänglich sein“, betont KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Dazu kommt, dass Betroffene immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert werden. Es braucht daher dringend mehr Offenheit und ein Ende der Tabuisierung, fordert die KPÖ-Frauenvorsitzende Miriam Herlicska: „Noch immer wird über Schwangerschaftsabbrüche zu wenig und zu leise gesprochen. Wir brauchen volle Transparenz, faire Kostenregelungen und das klare politische Bekenntnis: Schwangere haben das Recht, über ihren eigenen Körper zu entscheiden. Deshalb werden wir dafür sorgen, dass dieses zentrale Thema auch im steirischen Landtag auf die Tagesordnung kommt.“

Wie kann ich Elke Kahr und die KPÖ unterstützen?

11-03-26 Ge­mein­sam kön­nen wir da­für sor­gen, dass Graz ei­ne Stadt bleibt, in der so­zia­le Po­li­tik zählt. Helft mit, un­se­re In­hal­te wei­ter­zu­tra­gen, sp­recht mit Freund:in­nen und Be­kann­ten dar­über und un­ter­stützt un­se­ren Wahl­kampf!

22 Millionen Euro Budgetloch, 0 Plan: Steirische Landesregierung lässt Kultur im Stich

10-03-26 Die Kür­zungs­po­li­tik der stei­ri­schen Lan­des­re­gie­rung sorgt seit Mo­na­ten für wach­sen­de Un­si­cher­heit und Exis­tenz­ängs­te im Kul­tur­be­reich. Be­reits im ver­gan­ge­nen Jahr sorg­ten mas­si­ve För­der­kür­zun­gen für brei­te Pro­tes­te in der Kul­tur­sze­ne. Be­son­ders hart hat es die freie Sze­ne ge­trof­fen, die oh­ne­hin häu­fig un­ter…

KPÖ-Protestaktion zum Frauentag: NICHT VERFÜGBAR – UNSERE KÖRPER GEHÖREN UNS!

06-03-26 An­läss­lich des In­ter­na­tio­na­len Frau­en­tags hat die KPÖ Frei­ta­gnach­mit­tag ge­mein­sam mit dem Bund De­mo­k­ra­ti­scher Frau­en, der KJÖ, dem KSV und den Jun­gen Lin­ken ein star­kes Zei­chen ge­setzt und deut­lich ge­macht: WIR SIND NICHT VER­FÜG­BAR! Nicht für Ge­walt. Nicht für Kon­trol­le. Nicht für Aus­beu­tung. UN­SE­RE…

Veröffentlicht: 27. September 2025