Angriff auf die Freizeitpädagogik: KPÖ solidarisiert sich mit den kämpferischen Kolleg:innen

freizeitpädagogik2.jpg
Die große Betriebsversammlung von „Bildung im Mittelpunkt“ in Wien zeigt: Die Freizeitpädagog:innen sind streikbereit!

Die Regierung plant im Zuge der Schulrechts-Novelle das Aus für die Freizeitpädagogik. Freizeitpädagog:innen, die in der schulischen Tagesbetreuung den Freizeitteil gestalten, sollen zu „Assistenzpädagog:innen“ werden. Das würde Gehaltskürzungen von bis zu einem Fünftel, eine Verschlechterung der Ausbildung, eine unklare arbeitsrechtliche Situation und unsinnige neue Einstiegshürden durch Matura als Voraussetzung bedeuten. Die GPA warnt vor „massiven Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und der Ausbildung der Beschäftigten sowie der Betreuungssituation für Zehntausende SchülerInnen“.

Gegen diesen Angriff regt sich breiter Widerstand. In Wien fand bereits eine Betriebsversammlung von „Bildung im Mittelpunkt“ statt, an der sich unglaubliche 1.100 Beschäftigte beteiligt haben, die weitreichende Beschlüsse zu Arbeitskampfmaßnahmen gefasst haben. Auch in Kärnten und der Steiermark sind Proteste geplant.

„Wir stehen solidarisch auf der Seite der Kolleg:innen in der Freizeitpädagogik und fordern die Bundesregierung auf, von diesem Angriff Abstand zu nehmen. Eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, der Entlohnung und der Ausbildung der Beschäftigten sowie der Betreuungssituation der Kinder ist indiskutabel und unverantwortlich. Die geplanten österreichweiten Proteste am 15. Juni sind ein wichtiges Zeichen des Protests und des Widerstands, das wir selbstverständlich unterstützen“, so KPÖ-LAbg. Werner Murgg.

 

„Wenig zufriedenstellend“ – Das kritisiert die KPÖ am SWÖ-Abschluss

27-01-26 Nach mo­na­te­lan­gen Ver­hand­lun­gen wur­de nun ein Ge­halts­ab­schluss für die Be­schäf­tig­ten im pri­va­ten Pf­le­ge-, Ge­sund­heits- und So­zial­be­reich er­zielt – ein Er­geb­nis, das für vie­le Be­trof­fe­ne nur we­nig zu­frie­den­s­tel­lend ist. Von den ur­sprüng­lich ge­for­der­ten 4 Pro­zent bleibt deut­lich we­ni­ger üb­rig. Die aus­ver­han­del­ten…

Rechenschmäh beim SWÖ-Abschluss

27-01-26 KPÖ: »Kein Grund zur Freu­de«.Die­ser Ab­schluss ist ein Schlag ins Ge­sicht für al­le, die in die­sem Be­reich ar­bei­ten und sich in den letz­ten Wo­chen für bes­se­re Löh­ne en­ga­giert ha­ben. Die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen wa­ren st­reik­be­reit, wur­den aber vom Ver­hand­lungs­team im Stich ge­las­sen“, sag­t K­PÖ-Ge­mein­de­rat Phi­l­ipp…

KPÖ wieder im Gemeinderat von St. Pölten

26-01-26 El­ke Kahr gra­tu­liert Max Zirn­gast. Mit dem Stei­er Max Zirn­gast an der Spit­ze zieht die KPÖ nach 40 Jah­ren wie­der in den Ge­mein­de­rat der Nie­der­ös­t­er­rei­chi­schen Lan­des­haupt­stadt ein.

Graz fordert: Keine Verschlechterung des Pflegeschlüssels!

23-01-26 Die Lan­des­re­gie­rung plant ei­ne Kür­zung des Per­so­nal­schlüs­sels in Pf­le­ge­wohn­hei­men. Al­lein in Graz wä­ren rund 2.400 Heim­be­woh­ner:in­nen von ei­ner sol­chen Kür­zung di­rekt be­trof­fen. Als Pf­le­ge­wohn­heim­be­t­rei­be­rin trägt die Stadt Graz hier ei­ne be­son­de­re Ver­ant­wor­tung, denn sie ist der öf­f­ent­li­chen Da­s­eins­vor­sor­ge verpf­lich­tet –…

Veröffentlicht: 27. Mai 2023