Betriebliche Kinderbetreuung ausbauen – aber mit Bildungsanspruch!

Kind-Kinder-Kindergarten-Kinderkrippe-Elementarpädagogik-9.jpeg
„Eine Krippe oder ein Kindergarten ist immer auch eine Bildungseinrichtung und muss dementsprechend geführt werden."

Im Bereich der elementaren Bildung steht die Steiermark vor großen Herausforderungen. Der Rechnungshof hat erst kürzlich darauf hingewiesen, dass der Ausbau von Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen viel zu langsam voranschreitet. Ergänzende Lösungen sind daher dringend notwendig. Eine Möglichkeit wäre da etwa die Förderung und der Ausbau von betrieblichen Kindergärten und Krippen – denn auch größere Unternehmen müssen endlich stärker in die Pflicht genommen werden.

Über ein neues Informationsangebot für steirische Betriebe, „das den Ausbau der betrieblichen Kinderbetreuung vorantreiben soll“, informieren heute Bildungslandesrat Hermann, WKO und IV im Zuge einer Pressekonferenz. Dass dieses Thema nun endlich in Bewegung kommt, ist ausdrücklich zu begrüßen – die KPÖ hat bereits 2007 entsprechende Initiativen im Landtag eingebracht. Denkbar wäre etwa ein Modell, bei dem Unternehmen ab einer Größe von 20 Mitarbeiter:innen Anspruch auf eine Landesförderung erhalten, um eigene Kindergärten und Krippen einzurichten.

Gleichzeitig warnt die KPÖ allerdings davor, diese Einrichtungen lediglich als Aufbewahrungsstätten für Kinder zu sehen: „Eine Krippe oder ein Kindergarten ist immer auch eine Bildungseinrichtung und muss dementsprechend geführt werden. Es geht nicht nur darum, dass Kinder irgendwo abgestellt werden, während die Eltern arbeiten, sondern dass sie bestmögliche Entwicklungs- und Bildungsangebote erhalten. Das muss bei allen neuen Initiativen im Mittelpunkt stehen“, fordert KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Blau-Schwarz kürzt, sanktioniert und kriminalisiert: Neues Sozialunterstützungsgesetz tritt in Kraft

30-01-26 Be­reits am Sonn­tag tritt nun das neue, ver­schärf­te So­zial­un­ter­stüt­zungs­ge­setz der blau-schwar­zen Lan­des­re­gie­rung in Kraft. Die KPÖ kri­ti­siert die­sen Schritt scharf: Statt Ar­mut zu be­kämp­fen, wird sie ver­schärft. Durch die Ab­sen­kung des Höchst­sat­zes um fünf Pro­zent ver­sch­lech­tern sich die Leis­tun­gen für…

Gefängnisdebatte: »Den Worten müssen endlich Taten folgen«

30-01-26 „Lei­der muss im­mer erst et­was Sch­lim­mes pas­sie­ren, da­mit man in der Öf­f­ent­lich­keit über die Pro­b­le­me in un­se­ren Ge­fäng­nis­sen spricht. So­bald die Schlag­zei­len ver­schwin­den, schwin­det auch das In­ter­es­se an Lö­sun­gen. Was wir brau­chen sind Maß­nah­men und ech­te Re­for­men, nicht nur lee­re…

Knapp 12.000 Euro kamen im Mürztal Menschen in Notlagen zugute

29-01-26 Die KPÖ legt ein­mal im Jahr tra­di­tio­nell am Tag der of­fe­nen Kon­ten Re­chen­schaft über die Ver­wen­dung ih­rer Po­lit-Be­zü­ge ab. Denn seit 1998, als Er­nest Kal­te­neg­ger zum ers­ten Mal in die Gra­zer Stadt­re­gie­rung ein­zog, be­hal­ten sich KPÖ-Man­da­tar:in­nen nur ei­nen Teil ih­rer…

Nächste Kündigungswelle bei AVL: Wie viele Hiobsbotschaften braucht es noch?

29-01-26 Schon wie­der trifft ei­ne Hi­obs­bot­schaft die stei­ri­sche In­du­s­trie: Bei AVL sol­len 350 Ar­beits­plät­ze ge­s­tri­chen wer­den und das nach­dem be­reits im Vor­jahr ei­ne Kün­di­gungs­wel­le für gro­ße Ver­un­si­che­rung ge­sorgt hat. Für die KPÖ ist klar: Es kann nicht sein, dass na­he­zu im…

Veröffentlicht: 8. September 2025