Archivierte Artikel: Die enthaltenen Informationen sind möglicherweise veraltet.

Teures Wasser in Voitsberg: KPÖ übergibt Unterschriften

KPÖ für Rücknahme der unsozialen Gebührenerhöhung

Die Erhöhung der Wassergebühren in Voitsberg bewegt die Gemüter. Seit 1. Jänner 2018 müssen die Haushalte deutlich mehr für das Wasser zahlen, manche doppelt so viel wie vorher. Die KPÖ machte dagegen mobil und sammelte 570 Unterschriften. Am 17. Dezember werden sie im Rahmen der Gemeinderatssitzung dem Voitsberger Bürgermeister Ernst Meixner überreicht.

 

(Bild: LAbg. Claudia Klimt-Weithaler, Alexander Janecek, GR Hilde Tragler und Werner Winter bei der Übergabe der Unterschriften für die Rücknahme der Erhöhung der Wassergebühren in Voitsberg; unten: GR Hilde Tragler mit den Unterschriften)

 

Der Verteuerung vorangegangen war der Verkauf von 49 Prozent der Stadtwerke Voitsberg. Umstritten ist das neue Tarifmodell auch deswegen, weil es jene bestraft, die sparsam sind und weniger Wasser verbrauchen.

„Die neue Wassergebührenordnung brachte die Umstellung auf ein zweistufiges Gebührenmodell“, erklärt KPÖ-Gemeinderätin Hilde Tragler. „Je nach Verbrauch müssen manche Haushalte fast doppelt so viel für Wasser und Kanal bezahlen wie vorher.“ Aus diesem Grund stimmte die KPÖ im Gemeinderat gegen die Gebührenerhöhung. SPÖ, Grüne und Bürgerliste haben sie durchgedrückt.

„Besonders brisant ist, dass vor allem jene draufzahlen, die weniger verbrauchen“, kritisiert Tragler. Billiger wird es hingegen für Großverbraucher. Aus diesem Grund setzt sich die KPÖ auch für eine Rücknahme der Teuerung ein. „Wer Wasser spart und weniger verbraucht, zahlt beim neuen Tarifmodell drauf“, ergänzt Claudia Klimt-Weithaler, KPÖ-Klubobfrau im steirischen Landtag.

Die KPÖ hat deshalb eine Unterschriftenaktion gestartet, die von 570 Personen unterstützt wurde. Die Listen werden am 17. Dezember an Bürgermeister Meixner übergeben.

17. Dezember 2018