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TEURES LEBEN?
MUSS NICHT SEIN!

Die Leute machen sich immer öfter Sorgen, ob sie die laufenden Fixkosten bewältigen können. Durch die jährlichen Teuerungen bleibt immer weniger zum Leben.

Dabei hätte es die Stadt selbst in der Hand, der Preistreiberei in vielen wichtigen Bereichen ein Ende zu setzen. Auf Drängen der KPÖ wurden in den Jahren 2015 und 2016 die Gebühren seitens der Stadt nicht erhöht und die für Grazerinnen und Grazer stark vergünstigte „Jahreskarte Graz“ eingeführt.

Gemeinsam können wir das wieder schaffen. Machen wir zusammen das Leben der Grazerinnen und Grazer wieder leistbar!

Ihre Elke Kahr

+32 Prozent

beträgt die durchschnittliche Kostensteigerung für MieterInnen in der Steiermark von 2009 bis 2019.

666,- Euro

Soviel mehr zahlt eine vierköpfige Familie in Graz als in Wien an kommunalen Gebühren (Müll, Kanal, Wasser, Strom).

Verdoppelt

hat sich der Preis der Wochenkarte für Bim&Bus seit 2009.

Teures Mieten?
MUSS NICHT SEIN!

MIETEN & BETRIEBSKOSTEN

Seit Jahren steigen die Mieten und Betriebskosten deutlich stärker als die Lohneinkommen. So wird es für viele MieterInnen immer schwieriger, ihre Wohnkosten zu zahlen.
Trotz sichtbarer und reger Bautätigkeit entspannt sich die Lage nicht. Denn an den Bedürfnissen der MieterInnen vorbeigebaute „Anlegerwohnungen“ erfüllen weder die Renditehoffnungen der Anleger, noch sind sie zu bezahlbaren Preisen vermietbar. 

Rohdaten: STATISTIK Austria (Hauptmieten1, VPI 2009, Haushaltseinkommen2)
Index und Diagramm: KPÖ Graz

Mieten explodieren,
Einkommen halten nicht mit.

Die Hauptmieten sind in der Steiermark in den letzten 10 Jahren um 32 % gestiegen. Hingegen hat das Haushaltsnettoeinkommen im selben Zeitraum um lediglich 17,7 % zugenommen.

 

Rohdaten: Holding Graz (Kanalgebühren, Müllgebühren)

Teures Geld für’n Kanal…

Die Kanalgebühren sind in den letzten 10 Jahren um 16,7 % gestiegen und die Gebühren für Müll um 17,9 %.

 

ES GEHT AUCH ANDERS

Es gibt in Graz nach wie vor zu wenig leistbaren Wohnraum. Am privaten Wohnungsmarkt schnellen die Preise in die Höhe. Nur ein umfassendes kommunales Wohnbauprogramm kann diesem Trend wirksam begegnen.

Deswegen fordert die KPÖ Graz

  • Weiterer Bau von Gemeindewohnungen.
  • Ankauf von Grundstücken durch die Stadt.
  • Lediglich unbefristete Mietverträge vergeben.
  • Mietzinsobergrenzen für alle Mietwohnungen.
  • Maklerprovision soll der Vermieter zahlen.

Teure Gebühren?
MUSS NICHT SEIN!

Müll, Kanal & Wasser

Das Leben wird jedes Jahr teurer. Bei Wasser-, Müll- und Kanalgebühren hätte es die Stadt sogar selbst in der Hand, die Preistreiberei abzufedern. Doch im Jahr 2012 wurde von der ÖVP und den Grünen die Teuerungsautomatik eingeführt. Das bedeutet, dass die Gebühren auf Müll, Kanal und Wasser jedes Jahr automatisch steigen. Somit werden Tariferhöhungen auch nicht mehr im Gemeinderat behandelt. 

Rohdaten: Holding Graz (Kanalgebühren, Müllgebühren)

Teures Geld für’n Kanal…

Die Kanalgebühren sind in den letzten 10 Jahren um 16,7 % gestiegen und die Gebühren für Müll um 17,9 %.

Im Städtevergleich liegt Graz österreichweit im Spitzenfeld. Ein m³ Wasser kostet in Graz 2,16 Euro - in Wien 1,92 Euro und in Linz gar nur 1,05 Euro. Für die Müllgebühren muss man in Graz sogar mehr als das Doppelte berappen im Vergleich zu Wien oder Salzburg. Rechnet man alle Gebühren samt Stromkosten zusammen, muss ein Vier-Personen-Haushalt in Graz jedes Jahr 666 Euro mehr bezahlen als in Wien oder Linz. Für einen Zwei-Personen-Haushalt wäre das Leben in Wien um 540 Euro billiger.

Diagramm Städtevergleich

Es geht auch anders!


Als Stadträtin Elke Kahr Vizebürgermeisterin war, wurden für die Jahre 2015 und 2016 die Gebühren von Seiten der Stadt nicht angehoben.

Deswegen fordert die KPÖ

  • Gebührenstopp bei Wasser, Kanal und Müll.
  • Abschaffung der automatischen Teuerung.

Teure Öffis?
MUSS NICHT SEIN!

Ticketpreise bei Bus & Bim

Es ist schlichtweg ein falsches Signal für jene, die mit dem Gedanken spielen, auf Öffis umzusteigen oder jene, die sich in Graz mit Bus und Bim hauptsächlich fortbewegen. Jedes Jahr im Juli werden die Ticketpreise für Öffentliche Verkehrsmittel erhöht – und das weit über dem Verbraucherpreisindex. 2009 hat die Stundenkarte noch 1,90 € gekostet – jetzt zahlt man schon 2,50 €. Die Wochen- und
Monatskarte wurde im selben Zeitraum sogar um fast 50 % teurer. Vor 11 Jahren kostete die Monatskarte noch moderate 36,1 €. Heuer lautet der stattliche Preis 52,5 €.

DIAGRAMM TICKETPREISE

TEURE JAHRESKARTE
2015 wurde auf Betreiben der KPÖ erreicht, dass die Stadt Graz für alle, die in Graz gemeldet sind, eine Zuzahlung von 175 Euro zur Jahreskarte leistet. Dieser Betrag wurde aber in den letzten Jahren nicht angehoben. Wird die Zuzahlung nicht angepasst, verpufft auch dieser Lenkungseffekt, der ursprünglich mit der Zuzahlung beabsichtigt war. Zahlte man für die Jahreskarte Graz bei der Einführung
noch 228 €, so sind es mittlerweise schon 298 € – eine Kostensteigerung von über 30 % innerhalb von nur 5 Jahren!

DIAGERAMM JAHREKARTE